Beiträge von atommika

    Tervetuloa 70. Rally Finlandiin!
    Welcome to the 70th Edition of Rally Finland!

    Tribute to Hannu...
    :thumbup:

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    Nennschluss, oder besser bzw. richtiger: Bewerbungsschluss, ist der 12. Oktober. Das Bewerbungsfenster öffnete sich am 8. August, also genau ein Jahr vor dem Start der Rallye. Mit der ordnungsgemäß abgegebenen Bewerbung ist auch eine Zahlung von 4/5 des Nenngelds (2.500 Euro, ohne Service oder zusätzliche Teammitglieder) als Anzahlung zu leisten. Die Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen hat keinerlei Einfluß, ob ein Bewerber angenommen wird oder nicht.


    Ab dem 13.10. werden die Bewerbungen in Form einer Liste samt Fahrzeug-Bildern und -Geschichten an ein nur dafür berufenes Gremium gegeben. Die Mitglieder des Gremiums werden nicht bekannt gegeben (nein, Walter Röhrl ist nicht unter ihnen) und sie selbst wissen auch nichts von den anderen Fachleuten in diesem Gremium. Es soll keinerlei Absprachen geben können. Zu einem bestimmten Zeitpunkt im Oktober muss jedes Gremium-Mitglied seine Auswahl melden: die Summe der abgegebenen Stimmen je Auto ergibt eine Zulassung zum Start. Diese wird den Bewerbern dann Mitte/Ende November mitgeteilt. Frühestens dann kann eine Teilnehmer-Liste veröffentlicht werden.


    Die Teilnehmerzahl ist übrigens auf maximal 197 Teams begrenzt. U.a. eine Anspielung auf das Jahr 1972.

    Und nun noch der inoffizielle Zwischenstand nach Runde 9. Dieses Mal gab es einige kleinere, hier und da auch größere, Verschiebungen und auch die Abstände haben sich teilweise etwas vergrößert. Die Spitzengruppe hat die 100 Punkte überschritten und liegt nun neun Punkte auseinander.

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    Auch hier wieder: Wer sich übervorteilt oder benachteiligt sieht, darf sich bitte gerne melden.

    Hier das Ergebnis der Tipprunde zur Acropolis Rally Greece 2021.

    Immerhin 18 Punkte waren dieses Mal das Maximum, das (von drei Tippern) erreicht wurde. Fünfmal wurden drei Volltreffer getippt, ebenfalls sieben Mal gab's deren zwei, zehn schafften einen Volltreffer. Sechs (von 31) hatten neun "Richtige", zwölf haben acht Namen richtig in die Top Ten gewählt. Alles in Allem eine gute Punkteausbeute.

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    Wie immer: Falls ich Fehler eingebaut habe, bitte melden.

    Damit hat die Histo-Monte das Original, die Rallye Monte-Carlo Historique, nun beim Startgeld überholt. Der ACM verlangt wie schon 2020 und 2021 (dann abgesagt) weiterhin 5.100 Euro. Von 2016 bis 2019 haben die Monegassen 4.800 aufgerufen. Für die Histo-Monte wollte man 2016 noch 3.950 und "hangelte sich über 4.100, 4.500 und 4.900 (2021, abgesagt) jetzt auf 5.200. Wow.

    Ich bin mehr ein Fan der RMCH und hatte mir 2015 in den Kopf gesetzt, 2022 mitfahren zu wollen. Weil: 2022 hätte irgendwie alles gepaßt, lauter Jubiläen. Die Ur-Monte, der jetzige WM-Lauf, startet die 90. Ausgabe. Die RMCH hätte das 25-jährige Jubiläum gefeiert (durch die Absage dieses Jahr wird's erst die 24.werden). Mein Auto wird glatte 50 und - und das war das Entscheidende - Teile davon waren 1972 tatsächlich am Start (und auch im Ziel ^^ ).

    Sieben Jahre sind auch ein ganz guter Vorlauf. Auch zum Sparen :) Durch die ganze Covid-Geschichte ist der Plan aber irgendwann ins Wanken gekommen und wurde dann schlußendlich, wenn auch mit einem weinenden Auge, begraben. Am Ende aus verschiedensten Gründen, aber mit klarem Kopf ist das für einen Normalverdiener schon ziemlich bekloppt.

    Ja, "es ist nicht nur das Nenngeld", richtig. Alles in allem kann man mal entspannt das Dreifache des Startgelds als Gesamtbudget veranschlagen. Zusätzliche Übernachtungen davor und danach, das Service-Team mit allem drum und dran, dann noch einmal eine Woche vor Weihnachten "Urlaub" vor Ort, um Teile der Strecke abzufahren und einen Schrieb für die Prüfungen zu machen (ein klassisches Roadbook gibt's vom Veranstalter nicht). Da kommt schon was zusammen und das war's ja noch lange nicht. Final ausschlaggebend: Ich hab' keinen (Bock auf) Smoking beim/für's "Prize-giving Gala Dinner" :D

    Aber geil wär's bestimmt gewesen... und wer weiß... irgendwann gibt's wieder irgendein Jubiläum...

    Die Rally Finland (formerly known as Neste Rally Finland, formerly known as Neste Oil Rally Finland, formerly...) hat zur 70. Ausgabe des Traditionsevents einen neuen Haupt- und Namenssponsor und heißt ab sofort - tara - Secto Rally Finland. Bzw. ganz genau: Secto Automotive Rally Finland.

    Secto Automotive wurde 2007 gegründet und ist mit mehr als 4.000 Firmenkunden und einer Flotte von über 10.000 Fahrzeugen, von denen etwa ein Fünftel elektrifiziert ist, Finnlands führendes privates Leasingunternehmen und Marktführer für nachhaltige Fahrzeuge.

    Natürlich ist das Hauptziel des innovativen Unternehmens (2020: 295 Mio. Euro Umsatz, 95 Mitarbeiter) mit Sitz im beschaulichen Porvoo durch die Kooperation und über gemeinsame Themen wie Nachhaltigkeit und Veränderung der Mobilität (synthetische Kraftstoffe, Hybridtechnologie) eine breite öffentliche Wahrnehmung und weitere Märkte zu erschließen. Allerdings ist es auch ein klein wenig "Herzensangelegenheit" (es "Hobby" zu nennen, wäre vielleicht etwas vermessen): Schließlich greift der CEO selbst ins Lenkrad und bewegt einen Mini Cooper S R4 bei Läufen der finnischen Rallye-Meisterschaft. Zum heimischen WM-Lauf will er in der WRC3 teilnehmen.

    Am vergangenen Wochenende hat Kalle Rovanperä zur Freizeitgestaltung mal das "Arbeitsgerät" gewechselt und ist beim Venetsia Drifting, einem Drift-Wettbewerb im finnischen Kokkola, gestartet. Er nahm dafür in einem Nissan Silvia mit Dodge Nascar-V8-Motor und rund 830 PS Platz, der ihm von Niko Määttälä (finnischer Drift Champion 2019) zur Verfügung gestellt wurde. Am Ende des zweitägigen Events gewann er das Finale gegen Henri Haanpää und stand ganz oben auf dem Podium. Zitat aus Finnland: "On se Kalle rattimies" - Kalle ist ein Lenkradmann.

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