Beiträge von Kuhnqvist

    schon erstaunlich, was mache Verbände (bereit sind) hin(zu)bekommen ... Der ACI berichtet von allen Meisterschaftsläufen mit mehreren Kameras, Onboards & Interviews (ca. 25 Personen Personal) ... So auch 2,5 Tage (FR nachmittag SA/SO) LIVE vom EM-Lauf in Rom ... alles frei als top Livestream ... googeln "ACI TV Livestream" ...

    - übrigens macht der ACI dies für alle nationalen Top-Serien, ergo auch Rundstrecke ... Und ja, mit 100 bunten Autos durch eine Hauptstadt zu düsen - (Start bei Engelsburg, vorbei am Vatikan und Colosseum plus kurzer Prüfung in einem Park in der Innenstadt(!) ist schon fast surreal ...doof nur, wie manche Teams dabei Reifen aufheizten, um danach vor der Zuschauerprüfung noch zweimal (1x 45min, 300m weiter 20min) rumzustehen. Das macht es nicht leichter, trotz "Amore & Motore" ...

    Carbon: zu erstes "richtige" E-Rallyeauto: Der Kreisel-Skoda basiert auf dem WRX-FIA-Konzept von Kreisel und kostet wohl rund das doppelte des ebenso wahlweise als Rallycross- oder Rallyeauto erhältlichen STARD (Stohl)-Kit, da FIA-Vorgaben. Abgesehen von Paddon der in Neuseeland das STARD-Kit verwendet, war Stohl laut ewrc schon 4x am Start (2x als Voraussagen) mit Fiesta und C3 (jeweils im Rallye-Spec ca. 350 PS wegen Reichweite), dabei 1x P6, hinter Sieger Huttunen). Premiere gilt also nur für Österreich ...

    eine Medien-Weste macht noch keinen "Profi" (gleiches gilt längst auch für Presseausweise) ... Wer sich bei einer Rallye (nach solch einer Geraden) außen am Kurvenausgang (ohne echten Fluchtweg) platziert, hat mehr als einen an der Waffel und sollte nie mehr eine Weste bekommen. Irre! Und Riesenglück - auch für unseren Sport.

    Bei allem Unmut thormi24, aber besser so, als gar keine Jubiläumsrallye in Finnland. Die Terminverschiebung ist Folge der Pandemie. Heißt ohne garantierte Ticketverkäufe keine Rallye. Davon abgesehen, dass einige Anlieger (Felder) unglücklich sind, stehen anders als während der Sommerferien deutlich weniger "Volunteers" (ehrenamtliche Helfer) zur Verfügung, was man versucht mit einem strafferen Zeitplan zu kompensieren ... es bleibt (noch) schwierig ...

    Die FIA richtet sich (nachzulesen im "International Sporting Code") nach den gültigen Covid19-Regeln der jeweiligen Länder - z.B. Spanien 10 Tage Quarantäne (deshalb auch der nun wieder negativ getestete Mikkelsen raus und wohl auf Sardinien am Start - sagte er mir telefonisch) - in Portugal sind es dagegen 14 Tage Quarantäne - deshalb Solberg raus - weil jeweils auch für "direkte" Kontaktpersonen ... bei Vater/Sohn wohl unbestritten ...

    Spannender wäre: wer von Hyundai und dem WRC2-Einsatzteam RedGrey hatte mit wem Kontakt, ergo wäre erst einmal raus ... Stand heute: Huttunen fährt auf Sardinien mit "seiner" Truppe aus der polnischen Meisterschaft und Crungola (ursprünglich RedGrey) wohl gar nicht ...


    Zudem: der Grenzübertritt, sprich die Ausreise ist im Falle einer Quarantäne (ob positiv oder nicht), ob im Flugzeug, Auto, Schiff oder zu Fuß verboten und gar strafbar ... auch da könnte noch etwas kommen.

    Dein Ansatz in Ehren, aber das Zuschauerinfomobil sollte bei einer Rallye weder für Schnupper- noch Ausbildungskurse genutzt werden - weil auch Sicherheit-relevant. Wenn jemand echtes Interesse am Rallyesport hat, gibt es genügend andere Möglichkeiten, Zeiten oder Fahrzeuge, um reinzuschnuppern ...

    Unabhängig von der Ernsthaftigkeit der Frage "Einstieg aber wie" - lässt sich vieles googeln - von Lizenzen, Clubs, Ausrüstung bis zu (Fahrzeug)Kosten ... Aber kennenlernen von Ablauf mit Zeitnahme und Aufschrieb erstellen im Infomobil? Ich hoffe bestenfalls bei der offiziellen Streckenbesichtigung und dann weglegen, sonst halte ich das nicht vereinbar mit einem Zuschauerinfomobil. Interessierten Einsteigern sollte man den Rallyesport anders näher bringen. (m)eine Meinung

    Mein Wissenstand laut FIA-Rückfrage: Das ist final zwar noch nicht entschieden, aber da bisher - abgesehen von der Gruppe B - alle Vorgänger-Fahrzeuge in irgendeiner Form (wenn nötig mit kleinerem Restriktor) weiterfahren durften, sehe ich nicht, warum das nicht so sein sollte. Ist aber für M-Sport das kleinere Problem, da seit 2017 kaum etwas verkauft und seit dem Vorjahr am Auffahren der eigenen Chassis und Teile - selbst Toyota baut nichts mehr auf und wird, wenn nötig, eher Katsuta pausieren lassen, wenn es mit den letzten Ausbaustufen eng werden sollte ... Spannender wird die Frage, ob die Rally1-Geräte, wie 2019 von den Herstellern, allen voran M-Sport, gefordert, ab 2023 wieder in allen Meisterschaften eingesetzt werden dürfen, sprich potente Fahrer sich (wie vor 2017) so einen Apparat zulegen und damit auch national und kontinental starten dürfen (wenn auch ohne Meisterschafts-Wertung) ...

    Um die Motoren-Entwicklungen einzubremsen und damit auf die Kostenbremse zu treten, wird der ab 2022 zu verwendete Turbomotor (weiter mit ALS, aber wie Rally2 ohne Fresh-Air-Valve) am 1. Juli 2021 für fünf Jahre "eingefroren", es bleiben aber einige klar definierte Joker von Kolben bis Ventiltrieb, sprich Steuerzeiten ... Offen zudem, ob man sich in 2022 oder 2023 zu einem vorgezogenen Konzeptwechsel nach drei Jahren (also ab 2025) einigt - z.B. Hybrid mit anderem Elektroantrieb und Verbrenner (3-Zyl-Turbo?). Dürfte auch vom Interesse neuer Hersteller abhängen ...

    Schade, dass der Heckler nicht mal bei einem ERC- oder WRC-Lauf nennt - die technische Abnahme könnte auf YouTube viral gehen ;) schon weil Jerome Toquet und seine Mitarbeiter solche Experten lieben ...

    Kein Interesse ... schon deshalb nicht, weil es genügend andere Aktive gibt, die kein Fass aufmachen, und bei denen RallyeSafe für beide erreichbar ist, ohne durchs Auto klettern zu müssen - "hald" blöd, wenn man sich eher ums Haar in der Suppe kümmert, anstatt ums Auto - schon mal gewaschen seid 2017 - da wurde ein sauberes Fahrzeug, um daran zu arbeiten, von ihnen ja noch als überbewertet abgetan ...

    Heckler: für falsche Bilder brauchen sie sich ebensowenig zu schämen, wie für ihre gegoggelten Statistiken ,um (wilde) Thesen zu belegen und gleichzeitig andere zu Recht zu weisen. Und ja, das 130i Reglement aus NL hätte man da auch selbst finden können, wenn man das einfach hätte wollen.

    Zzum Kern des Themas: Dass ein Rallye Safe besser in der Fahrzeugmitte angeordnet wird, dass im Falle eines Falles beide mit der Hand dran kommen könnten, müsste irgendwie einleuchten und ist wohl schlauer, als beispielsweise beim Beifahrer am Käfig zu befestigen. In meinem steinalten BMW 2002 Gruppe 1B war ist das schon beim Hauptstromschalter so ;-)... manchmal frage ich mich, ob man wegen so etwas mit den DMSB Technikern und dann hier im Forum noch debattieren muss, oder geht es eher ums Debattieren, als um die logische Anordnung des Rallye Safe ... hald mal drüber nachdenken.