Beiträge von Kuhnqvist

    agent provocateur: nur weil Hyundai gerade alle möglichen Alternativen an- und abfragt, trennt sich ein finnischer Familienvater mit drei kleinen Kindern und dazu passendem halben WM-Programm + Tests in der Heimat eher nicht von einem Team, in dem er seinen Platz gefunden hat. Würde mich auf eine Wette (gute Flasche - Verlierer entscheidet) einlassen. Dazu: Kommentar zu Mäkinen war eher daneben!

    Gut, dass niemand in die Wette eingestiegen ist. Hätte ich nicht gedacht - auch weil Ferm bei der Legend noch mit JML fuhr ...

    Rol-lux: Guter Leser! Stimmt Griechenland hab ich, anders als im Frühsommer, glatt vergessen - vor allem weil der Servicepark kommende Saison wohl wieder in Loutraki, neben dem Kanal von Korinth, statt im ziemlich bescheidenen Lamia sein soll - Asche auf mein Haupt!

    Die Spitze des "Immer Abschreibens" lass ich mal so stehen - schon weil wir Kollegen uns auch gerne austauschen. In den beiden Fällen war eben meiner einer näher an der Quelle.

    Bis demnäx (in Papierform - ob in D oder F)

    ich versuch's nochmal: es ist weder ein Gejammer noch Geheule, meiner einer wollte nur auf die Frage nach neusten Infos zum "möglichen" WM-Kalender 2023 einen Hinweis geben, wo es - ja, sorry kostenpflichtig (auch wenn das der eine oder andere hier nicht verstehen und akzeptieren mag) und auch noch von mir gibt. dabei wollte ich das Thema über die Präsenz des Rallyesports und damit der medialen Chance für mögliche Talente eigentlich außen vor lassen - aber hier wird ja gerne alles (WM-Kalender, warum Deutschand und wo, oder nicht etc.) vermischt. Wichtiger: im besagte Artikel steht explizit "soll" (ist man bei der sportpolitischen Brisanz Informanten schuldig Silent-Bob) und ist im Grunde nur die Weiterführung von dem, was meiner einer im Frühsommer (mit Saudi-Arabien - 2 von 4x Amerika, Iberische Wackelkandidaten, wenig Asphalt und ja - ohne Deutschland! Da wurde nirgends von gesetzt geschrieben (! paddleshift6). Noch kann ich die Meinung teilen, der "ADAC mit Partnern (welche, würde wohl auch Silent-Bob wissen wollen?) und viel Engagement" haben beim aktuellen Bestreben eine realistische Chance auf einen WM-Lauf. Bin für (fundierte) Gegenargumente offen.

    Ach ja, soviel Fach"journalisten" gibt es im Rallyesport im Gegensatz zur Rundstrecke nicht mehr. Da sind der hoch geschätzte Kollege Stier, der neben meist sechs Seiten Hintergrund in der monatlichen Sport Auto, ja auch in der MSa schreibt. deshalb - sorry dafür - basiert die Auto Hebdo-Meldung - womöglich zum Unmut einiger meiner Unsympathisanten - auf den MSa-Information aus dem Frühsommer, weil eben gute Kollegen. Vgl. Ogier-Tourplan 2022 (mit Neuseeland, Spanien, Japan) veröffentlicht in MSa ebenfalls im Juli, kurz danach Equipe, AutoHebdo und Marca/ES. Und ja, bei vorausschauenden Artikeln wird es immer beim "soll", "könnte", "dürfte", (trotz ordentlicher Basisinfos) schon aufgrund der "Berufsehre" bleiben. Frage mich allerdings, warum z.B.DirtFish (mit dem geschätzten David Evans) öfters (bewusst oder durch Unwissenheit?) ins "Blaue schießt" (Ogier, Loeb, Hyundai. Sordo(!) etc.) und die englisch-mächtigen und so kritischen Medien-Beobachter aus diesem Forum das nicht monieren. Aber so ist die Welt - auch die in unserem geliebten Rallyesport.


    Habe erstmal fertig.

    Reiner Kuhn ("Schreiberling")


    Und ja, würde mich - nachdem sich ja heute die (zu ihrer Überraschung(?) nicht berücksichtigten) Argentinier schon mal zu Wort gemeldet haben, auf Reaktionen jener Forumsteilnehmer freuen, die daran glaub(t)en, dass es dem ADAC und seinen Partnern (komplexe Struktur bei einem länderübergreifenden Konzept - auch und gerade bei Verantwortlichkeiten & Finanzierung) gelingt, einen WM-Lauf noch mal nach Deutschland(!) zu holen. Was ja wünschenswert wäre. Die Argumentation Energiekrise ist, bei aller Problematik, sportpolitisch erst einmal zweitrangig - nur um das gerne benutzte Totschlag-Argument von vorne rein auszuräumen, sonst müssten die handelnden Personen ja nicht weiter an dem Projekt (welchem genau eigentlich?) arbeiten.

    Gerd Epperlein: ne ist klar! Am besten mal den Günther Frauenkron oder den Michael Heimrich fragen, warum sie aufgegeben haben - tolle Magazine für faires Geld. "Geiz bleibt halt nur solange geil", wie noch was da ist ... Warte nur drauf, dass das Mag zumacht - doof, weil das Geschrei dann nirgends mehr zu hören wäre.

    Silent-Bob: nur mal so, wie wäre es mit mal eine MSa kaufen. Oder lässt Sie der Bäcker in seine Brötchen beißen. Auch wenn es schwer fällt, aber noch ist Journalismus auch ein Beruf - von dem der eine oder andere leben muss. Danke fürs Verständnis!

    Nachtrag: und genau wegen solchen Anfragen ("kann jemand ein Bild vom Artikel posten")sind der Sportfahrer, Rallye Racing, das Rallye Magazin und andere Fachmedien die sich bemüht haben, ordentlich zu recherchieren gestorben. Gratulation an Leute wie Sie. Und dann wundern warum der Rallyesport medial "abkackt". Sorry, musste mal raus.

    Wird hier bewusst abgedriftet? Die Förderung junger Talente war, ist und bleibt ein besonderes Thema zu dem es sicher reichlich kontroverse Thesen gibt - einige (Eiferer) gerne mit Fremdgeld-Wünschen und -Forderungen. Hat aber wenig mit dem Thema und der These hier zu tun, dass die, welche sich einen R5/Rally2 leisten können, mit einem R70-Start einem Jungtalent etwas(?!) wegnehmen würden, wie "Heckler" vehement behauptet, ohne es, trotz mehrfacher Nachfrage, belegen zu können. Dann doch einfach mal akzeptieren, dass man Äpfel und Birnen nicht auseinanderhalten kann ...

    schlechte Ausrede? Möglich, Fakt ist aber auch: M.-Sport hat aktuell nur 6 Chassis - bis Griechenland müssen neben 3 mehr oder weniger fertig vorbereiteten, 2 aus Ypern komplett revidiert und kleinere Schäden behoben werden & Fourmaux hat nach Masttreffer größere Strukturschäden sprich Aufwand - Das Team geht aktuell nahezu auf dem Zahnfleisch ... zudem Autos nach Griechenland nur 4 Tage im Workshop bevor sie nach Neuseeland müssen. Da 5 Autos & M-Sport Polen mit Junior-WM in Griechenland aktiv), können zuhause bestenfalls der Hausmeister und drei Lehrlinge an den Autos schrauben - die Zeiten, in denen 20 Mann in der Firma blieben sind lange vorbei ... nur so als Anregung. M-Sport muss Prioritäten setzen - und da war Fourmaux rauszunehmen, die logischste aller Lösungen - andere sind gesetzt oder haben finanziertes Programm ... "normales" Geschäft. Bleibt schwierig.

    Kremer (RC2 Bestzeit in WP4!) und Loix haben es sich richtig gegeben ... Ersterer gleich mal 9,5s schneller dann auf WP2 ein Dreher, einmal Notausgang und zwei Felgen "verrammelt" ... Loix musste dagegenhalten und prompt kleiner Ausrutscher, Plattfuß und hinten rechts Dämpferbruch, nach Service und Rückstand mit deutlich höherem Risiko ... ganz großer Sport von beiden - alle Biere nach der Zielrampe redlich verdient ... Ähnlich toll: Snijers & Pajari ...

    paddleshift6: Wie kommen sie darauf, dass "der ADAC und alle Beteiligten an einer Lösung arbeiten, 2023 noch in den Kalender zu kommen" - mein Eindruck ist eher, alle andern Beteiligten haben es aufgegeben, mit jemandem so unzuverlässigem, wie dem ADAC zusammenzuarbeiten, da ja offensichtlich das eh schon schwierige Verhältnis zum größten Automobilverband eher schlechter wurde - u.a weil kein Termin für ein (tragfähiges) Konzept oder auch (ernsthafter) Bewerbung eingehalten wurde. So sollen persönliche Gespräche ja abgesagt worden sein, weil "ohne Basis". Ideale Voraussetzungen bei der Konkurrenz - auch und gerade an Asphaltläufen in Europa - um so zu agieren, wie es der ADAC aktuell tut. Meine Meinung - auch als der von Ihnen plump diskreditierte Journalist. Warte noch immer auf ihre Erklärung - insbesondere, wenn Sie dem ADAC nahestehen sollten und damit das Dilemma der fehlenden Selbst-Reflexion explizit widerspiegeln. Zu 2024 will ich noch gar Nichts sagen, außer: es bleibt bei der Art und Weise ganz schwierig mit und für den ADAC. Sehe eher einen WM-Lauf in CZ mit einer "gnädigen" und teuern Bayern-Schleife zur Gesichtswahrung. Dann haben die anderen (mal wieder) ziemlich viel richtig gemacht ...

    jensolino & Rol-lux : tja, so ist das mit dem Ego - auch meiner einer kommt rum ... Vielleicht braucht nicht der Einzelne die Rallye D, sondern die deutsche Rallyeszene!? Mit einem WM-, oder EM-Lauf gäbe es auch für Ministerien, Regionen, Behörden, Sponsoren, Partner, Verbände etc. eine, wie heißt es so schön, "Leuchtturmveranstaltung", die nach unten und damit bis in den Breitensport abfärbt ...

    Fakt ist um beim Thema zu bleiben ein zusätzlicher Asphalt Lauf würde der WM gut zu Gesicht stehen, wir sind runter auf 2,5 mit Monte, Kroatien und Japan

    Soll uns was sagen? Dass der ADAC seine Hausaufgaben gut oder eben schlecht bis nicht gemacht hat? Warte noch immer auf Sachargumente, warum der ADAC (insbesondere der Sportpräsident erst davon spricht, dass man einen WM-Lauf will dann aber nicht aus den Pötten kommt und dann noch rumeiert ... den Aufwand und die Kosten kannte man ja seit Monaten, eher Jahren ...

    Harry22: sorry, viel "billiger" kann man nicht antworten ... und paddleshift6: selbst plump poltern, dann auf Anfrage, nicht den Anstand haben "irgendetwas" zum Thema zu schreiben (wenn man denn so toll informiert ist) und jetzt den "ich finde nicht alles gut, "muss" aber liken und "Rest bleibt mein Geheimnis"-Kommentar "zurückliken" ... auweia, echte Männer, mit echter Meinung - willkommen auf sozialen Netzwerken. Hab gedacht, hier kann man "ordentlich" (auch und gerade unterschiedliche) Meinung und Wissen austauschen. Wie so oft Fehlanzeige. Bin auf ihre, dann 2024-Bewerbung- Wortmeldungen gespannt ...

    ILEI: so sehe ich das nach zwei Jahren "ordentlicher" Recherche auch. Könnte man ja auch (clever verpackt) kommunizieren, statt mit allen, ob FIA, Promoter, Medien, Hersteller, Teams und Fans "rumzueiern" ... wie sagtest Du: schade drum.