Beiträge von le moulinon

    Also mal ganz generell die Auswertung sollte sich mal mit dem Thema Rallye befassen, soviel Schwachsinn wie heute in Stemwede oder bei der Hunsrück Junior habe ich seit Jahren nicht gesehen, solangsam wird es peinlich für einen DRM Lauf, von der anderen Rallye ganz zu schweigen

    Mit der Erfahrung als Auswerter einer Nationalen Rallye mal ein kurzer Hinweis: Die Zeitnahme einer Rallye hat die Aufgabe, ein richtiges Endergebnis zu erstellen. Dass man inzwischen technisch in der Lage ist, bei Zieldurchfahrt Zeiten ins Internet zu stellen, kann nicht zu dem Anspruch berechtigen, dass dieses inoffizielle Ergebnis zu jedem Zeitpunkt der Rallye sofort nach Zieldurchfahrt jeden Fahrzeugs dann auch dem Endergebnis der WP entspricht.


    Wenn zum Beispiel ein Teilnehmer eine Runde zu wenig fährt, dann hat er logischerweise erst einmal eine Bestzeit im Auswertungsprogramm stehen. An der Strecke hat der Veranstalter Rundenzähler positioniert, die aber nicht in Echtzeit mit dem Internet verbunden sind. Die führen wie im Zeitalter der analogen Auswertung ihre Rundenlisten, die sie dem WP-Leiter nach Abschluss der WP zur Verfügung stellen.


    Natürlich sitzen im Auswertungsbüro erfahrene Rallye-Leute, die die Ergebnisse ständig auf Plausibilität zu prüfen haben. Die können aber nicht eigenmächtig Zeiten rausnehmen, bevor die Bestätigung des Rundenfehlers gemeldet worden ist. Und das dauert nun mal einige Zeit.


    Aber wenn das alles dem Forenmitglied „Peugeot 306“ zu langsam geht, dann ist er herzlich eingeladen, bei der nächsten Rallye, die in seiner Region stattfindet, das Auswertungsteam tatkräftig zu unterstützen. Ich bin mir nicht sicher, ob es dann wirklich schneller geht. Aber er wäre in seinem überzogenen Anspruchsdenken ein für alle Mal kuriert.

    Bringe in Erfahrung, welche Amateurteams in Deiner Region schon Rallyesport betreiben. Frag dort nach, ob Du unentgeltlich beim Service mithelfen kannst. Da lernst Du eine Menge, wie der Sport funktioniert und bekommst auch mit, welche weiteren Ausgaben zusätzlich zum Auto auf Dich zukommen.

    Um die richtige Lösung zu vervollständigen. Es war im Jahr 1980. Und da einer die vollständige Lösung gefunden hatte, ist auch klar, wer weitermacht


    Für diejenigen, die Rosemary Smith nicht kennen. Die Frau aus Irland nahm 1962 an ihrem ersten Circuit of Ireland teil (und das dann 23 Jahre lang). Sie wurde eine Legende als Werksfahrerin auf einem Hillman Imp, mit dem sie beispielsweise 1965 die renommierte Tulpenrally gewonnen hatte.


    Außerdem nahm sie an Marathon-Events wie London-Sydney 1968 sowie der World Cup Rally London-Mexico 1970 teil, bei der sie einen beachtlichen 10. Platz belegte.


    Und trotz ihres inzwischen fortgeschrittenen Alters hat sie den Kontakt zum Motorsport nie verloren. Vor anderthalb Jahren war sie im Alter von 82 Jahren bei Testfahrten in Le Castellet mit einem Formel 1-Auto auf der Rennstrecke.


    Hier ein Foto mit ihrem Imp nach dem Coupe des Alpes und eine Gegenüberstellung heute und damals.

    Dann nochmal... ob der RSC eine Alternative zum KFP hat, ist im etwa so interessant, ob in China der Sack Reis noch steht oder bereits umgefallen ist. Hoffe das war nun differenziert formuliert.

    Anscheinend interessant genug, um gleich zwei Postings darüber loszulassen.


    Wenn es wirklich so uninteressant ist wie der berühmte chinesische Sack Reis, dann ist es doch eigentlich keine Kommentare wert.

    Ich will das Thema wegen des noch fehlenden Beifahrers nicht unnötig in die Länge ziehen. Ansonsten wurde ja alles zu diesem hochinteressanten Auto herausgefunden.


    Jean Rédélé, selbst ein erfolgreicher Fahrer auf Renault 4CV, hatte auf der Basis des 4CV drei Versionen von Prototypen gebaut. Besonders die Version 3 war mit dem Fahrer Jean-Claude Galtier erfolgreich. Mit dem Beifahrer Jacques Parizot gab er sein Debut 1955 bei der Lyon-Charbonnières und holte einen sensationellen zweiten Gesamtplatz bei der hier gefragten Rallye Neige et Glace. Ebenfalls noch dokumentiert ist ein Klassensieg bei der Mille Miglia mit Maurice Michy.


    Während die Rédélé Spéciale noch Prototypen mit Alu-Karosserien waren, begann Rédélé Ende 1955 mit der Serienproduktion des A106 mit Kunststoff-Karosserie. Dazu gründete er in seiner Heimatstadt Dieppe eine eigene Firma, der er anlehnend an die bekannte Veranstaltung „Coupe des Alpes“ den Namen „Alpine“ gab.
    Ab 1962 gab es dann den Typ A110, der im Rallyesport zur Legende wurde.


    Da H.Berg, eist und toyhouse! gemeinschaftlich an der Lösung beteiligt waren, sollte der schnellste der drei weitermachen.


    Die Mille-Miglia-Version dieses für die Entwicklung des Rallyesports so bedeutenden Fahrzeugs steht übrigens in meiner Modellsammlung für das Jahr 1955.

    1. Also es war nicht der erste Prototyp, aber so speziell war die Frage gar nicht gefasst.

    2. Critérium Neige et Glace 1955 ist die richtige Veranstaltung


    3. Galtier war ein Teammitglied


    Fehlt noch das zweite Teammitglied und -wenn möglich- welche Bedeutung dieses Fahrzeug auf die Weiterentwicklung des Rallyesports hatte.