Beiträge von le moulinon

    le moulinon: eben nicht. Ohne länger in die formale Begründung zu gehen: nahezu jeder int. FIA-Steward ( - Disqualifikationen machen übrigens nur die und nicht ein Rallyeleiter - siehe Reglement) hätten (zu Recht!) beide Teams disqualifiziert(!), weil nicht korrekt (von vorne über die vorgegebene) Strecke & Ziellinie gefahren - kein Vorteilsnahme durch Wiesenbesuch hin oder her. Das Rallysafe (als Backup!?) gibt übrigens auch eine Zeit, wenn das Auto vor oder neben der Ziellinie hält, weil GPS zu ungenau ... usw. ...

    Leider "mal wieder" in der DRM Offizielle (... Thüringen ... Vogelsberg ... Holsten ... Sulingen ...) zu schnell und unüberlegt nach "eigenem (besseren) Gusto entschieden" - nutzen die eigentlich ihr Telefon, um sich "advice" zu holen?

    (M)eine Meinung!

    Viel Konjunktiv, viel Meinung, wenig Fakten!

    Aber das ganze im gewohnt überheblichen Ton präsentiert.


    So sind wir es ja gewohnt.

    Hab ich im Pippi Langstrumpf-Rallyland noch nie erlebt ;) .
    Midnattssolsrallyt Vimmerby 2017

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    Ich bin auch der Meinung, dass die Ziellinie lt. Reglement "vorwärts" da überfahren wird wo sie ist.

    Eine Ziellinie ist in ihrer Lage definiert. Nicht jedoch in ihrer Länge. Kein Reglement legt fest, dass die beiden Elemente der Lichtschranke Anfang und Ende der Linie definieren. Die sind lediglich ein Hilfsmittel der Zeitnahme. Zumal neben der Lichtschranke regelmäßig auch eine Back-up Zeitnahme erfolgt. Sei es durch Handstoppung oder GPS.


    Was zu einer Bestrafung hätte führen können, wäre das Nichteinhalten der Streckenführung, die im Roadbook definiert ist. Dies aber nur, wenn man sich durch das Verlassen der Strecke einen Vorteil erschleichen würde.


    Das war aber in dem vorliegenden Fall definitiv nicht gegeben.

    @ Koax Kalli : Sorry all Deine aufgeführten Kritikpunkte mögen zwar alle richtig sein , haben aber nichts damit zu tun obs ein Deutscher in die WM schafft !

    Ob es Fahrer gibt die in Ortschaften vor roten Ampeln ihren Gasfuß nicht im Griff haben oder nicht , spielt keine Rolle ob es ein Deutscher in die WM schafft .

    Die von @Koax Kalli aufgeführten Kritikpunkte mögen auf den ersten Blick sicher nicht dazu beitragen, ob es ein deutscher Fahrer in die WM schafft. Aber die unter Punkt 1 genannten Dinge sind Grundvoraussetzung dafür, dass es in Zukunft noch Rallyesport gibt. Denn die angesprochenen unsäglichen Aufkleber und die dumpf feindliche Präsenz so mancher in den sozialen Medien stellen ganz bewusst den Rallyesport in eine Abseitsposition. Wir dürfen nie vergessen, dass unser Sport schon immer von der Toleranz Anderer abhängig war. Von der Toleranz der Genehmigungsbehörden, von der Toleranz der Anlieger, von der Toleranz der Nutzer von Straßen, die extra für uns gesperrt werden. Wenn ich dann in Facebook oder ähnlichen Netzwerken ganz speziell von Rallyesportlern Beiträge lese, die vor Intoleranz nur so strotzen, dann wundert es einen nicht, dass bisher dem Rallyesport neutral gegenüberstehende Menschen sich zu Gegnern entwickeln.


    Und deshalb ist es auch richtig, dass es Wettbewerbe mit E-Autos gibt. Was ich da manchmal für hasserfüllte Beiträge zu dieser Technologie lese, da kommt mir wirklich das Kotzen. Denn das ist zum einen respektlos gegenüber den Aktiven, die damit engagiert und ernsthaft Rallyesport betreiben. Und zum zweiten ist es kurzsichtig, weil das Ausschreiben einer solchen Klasse beweist, dass der Motorsport schon immer ein Treiber neuer Technologien war. Und das wiederum fördert gerade in diesem Fall die Akzeptanz unseres Sports. Warum man das anfeinden muss, das will mir nicht in den Kopf.


    Und da kommen wir doch wieder zum Ursprung Deiner Kritik zurück. Aus einem Land, in dem keine Rallyes mehr genehmigt werden, wird definitiv kein zukünftiger Weltmeister kommen.

    Das habe ich mir auch gedacht. Da beschwert sich hier jemand über angebliche Hetze gegen einen ominösen F.K. (wer auch immer das sein soll). Wobei weder in diesem noch in einem anderen Thread irgendjemand auch nur einen Hauch von Hetze verbreitet hat. Und einen Satz später zieht er von einem namentlich hier genannten TK die Kompetenz in Zweifel mit einem solch überheblichen Spruch „Es kommt selten was besseres nach“.

    Vielleicht sollte man, bevor man anderen gute Ratschläge gibt, sein eigenes Geschreibsel vor dem Absenden mal einer Prüfung unterziehen.

    So sehr das Anspruchsdenken über die Jahre gestiegen ist, so sehr ist die Eigeninitiative gesunken. Wenn ich an die Zeiten des "Sportfahrer" denke. Da ist kein Artikel über Veranstaltungen im regionalen Rallyesport jemals von einem bezahlten Journalisten geschrieben worden. Da haben sich engagierte Teilnehmer der jeweiligen Veranstaltung an die Schreibmaschine gesetzt und den Artikel per Post an einen vom Sportfahrer benannten Regionalbeauftragten geschickt.

    Inzwischen braucht man Schreibmaschine, Briefumschläge und Porto nicht mehr. Und trotz wesentlich leichteren Rahmenbedingungen sind solche Strukturen nicht mehr vorhanden.

    super,Dankeschön...

    Wie groß ist die Möglichkeit in Gaisbach an Autogramme oder Fotos zu kommen?

    Fotos, in dem Du sie selbst aufnimmst. Aber was willst Du mit Autogrammen? Die allerwenigsten der regulären Teilnehmer sind prominent. Und die Promis, die das Revival begleiten, sind nur an ausgewählten Punkten der Strecke und am Ziel.


    Insofern ist es zwar möglich, dass ein Walter Röhrl Gaisbach anfährt. Verlassen kannst Du Dich aber ganz sicher nicht drauf. Das Spektakulärste sind wohl nicht die Fahrer und Beifahrer, sondern die große Anzahl historischer Fahrzeuge, oft auch mit Rallye-Bezug.

    Nachdem ich die Schnappatmung abgelegt hatte, kontaktierte ich einen mir bekannten, namhaften Fachjournalisten und wollte gerne eine Einschätzung zu Dr. E. Da erfuhr ich, dass es jener Mann ist, der uns den ganzen Ärger in Sachen RSC eingebrockt hat, sein neustes Projekt sei die Verhinderung des Auflebens der WRC an der Mosel, weil so etwas ja nach Bayern gehöre. Das Gespräch endete mit dem Satz, dass alles Schlechte im DMSB gelb ist.


    wie schön, dass es noch Fachjournalisten gibt, die investigativ recherchieren und den Finger dort in die Wunde legen, wo es angebracht ist.


    Das haben wir hier schon ganz anders erlebt von Leuten, die sich lediglich in Nibelungentreue die Positionen aus Frankfurt und München zueigen gemacht hatten, mit viel Engagement deren Feindbild verteufelt und die Augen vor offensichtlichem Fehlverhalten verschlossen gehalten hatten.

    Ich war zwar nicht vor Ort, aber nach den mir vorliegenden Fakten stellt sich die Sache so dar. Der Veranstalter hat beim Regrouping zwischen WP2 und 3 einen Fehler gemacht, dass er den für die Zeitenzuteilung bei ZK-out verantwortlichen Funktionär nicht ausreichend geschult hatte.

    Dies führte zu der Situation, dass das als erster der e-Autos fahrende Team erheblich benachteiligt wurde. Dieses Team hat also daraufhin einen Regelverstoß begangen, aber nicht um sich einen Vorteil zu erschleichen, sondern um die ursprünglich vom Veranstalter vorgesehene Situation wiederherzustellen.


    Der Veranstalter hatte daraufhin seinen eigenen Fehler bei der Strafzuteilung nicht berücksichtigt, sondern das Team nur unter Berücksichtigung dessen Regelverstoßes bestraft. Die Sportkommissare, die in der Funktion eines unparteiischen Richters auftreten, haben aber die Gesamtsituation berücksichtigt und entschieden, dass der Regelverstoß, der eben nicht zur Erreichung eines Vorteils gedient hatte, nicht mit einer Strafe belegt werden darf, weil das Team damit nur die vom Veranstalter ursprünglich vorgesehene Vorgehensweise wieder hergestellt hatte, um eine Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden.


    Genauso hätte ein Richter im wahren Leben auch entscheiden müssen.

    Mich nervt etwas die Retouchiererei bei diesem Rätsel. Ich verstehe ja, dass inzwischen Nummernschilder unkenntlich gemacht werden, weil durch die Kennzeichen-Datenbank in e-wrc.com so manches Rätsel zu einfach würde.

    Was mir aber nicht in den Kopf will, warum bei diesem Rätsel die Startnummer und der Sponsorenaufkleber unkenntlich gemacht worden ist. Oder ist der Einsteller des Fotos der Überzeugung, es wäre sonst für alle zu leicht?

    Danke es es Leute wie dich gibt und gab, die sich vernünftig verhalten haben. 👍

    Von der anderen Sorte haben wir wahrlich schon genug...

    Dass es in den letzten 2 Jahren sinnvoll war, sich in vielen Bereichen des Lebens vernünftig zu verhalten, da stimme ich Dir zu. Aber da Du Deinen Beitrag ja auch in der Gegenwart verfasst, dann frage ich Dich, was ist aktuell am Besuch einer Rallye unvernünftig?


    Dass ein Beamter einer Genehmigungsbehörde nicht im Detail weiß, wie es üblicherweise in Zuschauerbereichen einer Rallye abläuft, das ist ja noch nachvollziehbar. Aber ich gehe mal aufgrund der Anzahl Deiner Postings davon aus, dass es sich bei Dir um einen Insider handelt. Dann erkläre mir bitte mal bitte im Detail, was zur Zeit beim Besuch einer Rallyeveranstaltung unter freiem Himmel unvernünftig ist? Ich bin gespannt auf Deine Erläuterungen.