Beiträge von ronny.kleiner

    weiß eigentlich irgendwer etwas von der Grabfeldrallye?

    In sieben Wochen sollte sie schon stattgefunden haben. Aber man findet irgendwie nirgendwo Informationen, während die beiden anderen Rallyes an dem Wochenende schon fleißig Nennungen eingesammelt haben. Rallye Ostwestfalen sind es 84 Nennungen und Labertal Rallye sind es 90 Nennungen

    Welche DRM-Läufe haben sich denn aktiv um einen Lauf beim Opel e-Cup beworben? Vielleicht liegt es doch einfach auch nur daran, dass man die Akkuleistung dann doch realistischer eingeordnet hat. Bei einer Rallye 70 kommt man mit einem Mal Laden aus und kann die gesamte Veranstaltung fahren.

    Beim DRM-Lauf ist es dann schon fraglich... Selbst wenn eine Sektion gefahren werden kann, wird die dann notwendige Ladezeit einfach zu lange sein, um die folgende Sektion wieder fahren zu können. Somit wird der Cup bei der DRM wohl eher nicht als Alternative gesehen werden können, da keine direkte Vergleichbarkeit vorhanden ist.


    Ich bin gespannt, wie viel die Opels dann bei den einzelnen DRM-Veranstaltungen wirklich fahren werden. Die Hoffnung ist, dass unterm Jahr dann noch an manchen Schrauben gedreht werden kann, so dass dann zum Jahresende hin vielleicht doch annähernd alles gefahren werden könnte. Aber ich sehe das als sehr vage Hoffnung an.

    Und dann eine Woche später der neue WRC Deutschland Start in München 🤩

    hm. im Moment glaube ich nicht so recht daran. Es wurde ja mal hier im Forum als eine Idee angegeben, die aber von keiner Seite in irgendeiner Form bestätigt oder dementiert wurde. Sollte die Rallye Deutschland wirklich nach Bayern kommen, hätten wir doch schon ein wenig mehr davon mitbekommen, oder?

    Somit bleibt für uns alle nur eins:
    Abwarten, was die verantwortlichen Personen miteinander oder auch gegeneinander entscheiden werden.
    Welche Aspekte dabei eine Rolle spielen werden, wissen die Insider, hier wird dagegen nur spekuliert werden.


    Und vor allem wissen wir noch nicht, wo die Reise überhaupt mit Corona hingehen wird. Es gibt zwar Rallyes, aber ob die dann mit einem WM-Lauf vergleichbar sind? Und ob die Behörden (wo auch immer) mitspielen, das steht aktuell eh in den Sternen...

    Lieber Ronny.kleiner,
    wie Erklärst du Dir dann , daß selbst nach dem Wechsel der Rallye ,vom ADAC Mittelrhein zum ADAC Saarland ,die Abschnittsleiter die gleichen Namen hatten.
    Hier wurde nicht gewechselt, und auch Rallyesekretäre, Streckensicherung, Zuschauerlenkung usw. blieben zum Großteil die selben.


    Tja, lieber Petter,
    dann erkläre ich es mir mal einfach so:
    An den Abschnittleitern, Rallyesekretären, Streckensicherung und Zuschauerlenkung lag es wohl nicht, dass im Saarland ADAC Vorstände das Handtuch geworfen haben. Wenn die aus Mittelrhein mitkamen, dann sitzt wohl die Kompetenz nicht im Saarland, sondern in Mittelrhein. Aber dann verstehe ich nicht, dass der Saarländer sagt, dass nur das Saarland die Rallye machen kann...
    Fragen über Fragen...

    Die Antworten in dem Bericht sind völlig vorherzusehen gewesen. Natürlich wird der Kollege aus dem Saarland nichts anderes sagen, als dass sie die einzigen sind, die diese Veranstaltung stemmen könnten. Dass es vor wenigen Jahren einen Umzug der Verantwortlichkeiten von einem Rheinischen Gebiet ins Saarland gab und dies ohne größere Probleme bewerkstelligt wurde, wird allerdings dann wieder ausgeblendet.


    Wo liegt der Unterschied zwischen einem DRM-Lauf und der WM?
    Die Amtssprache der Veröffentlichungen? sollte darstellbar sein
    Die Erfüllung von Forderungen des Promoters? Die Größe des Maßnahmen- und Forderungskatalogs wird umfangreicher sein. Aber auch in der DRM kennt man das bereits von Opel-Zeiten
    Sicherheitspläne und Zuschauerlenkung? Wenn der ADAC e.V. dies an eine andere Stelle verlagern will, wird man dieses Wissen schon weitergeben
    Die WPs? Natürlich gibt es in Ostbayern keine Weinberge und auch mit einem Truppenübungsplatz wie Baumholder sieht es schlecht aus. Aber das haben andere Veranstalter auch nicht und können eine Rallye machen. Es wird halt einfach anders sein


    Aber ich habe rausgehört, dass diese Entscheidung weder im Saarland, noch in Südbayern getroffen wird. FIA, WRC-Promoter und ADAC e.V. als Veranstalter werden sich hier die Karten legen (müssen). Und irgendwann werden wir dann über den Stand der Dinge informiert werden.


    Interessant ist für mich zudem die Zustimmung und Ablehnung der einzelnen Forumsteilnehmer hier. Abgesehen von einem Insider aus dem bayerischen Raum, dem wohl eine gelbe Laus über seine Leber gelaufen scheint, sagen die südlichen Foristi, dass es ganz toll sei. Und alle diejenigen, welche näher am Saarland liegen würden die Idee am liebsten verteufeln. Echt schön anzusehen...

    Da hier ja alle die genauen Details zur Rallye Deutschland kennen, würde ich mich freuen, wenn meine nachstehenden Thesen dann mit dem Wissen der Experten geradegerückt werden:


    - Nach meinem Kenntnisstand fungiert der ADAC Saarland aktuell als "Dienstleister", der die Rallye sportlich für den ADAC e.V. durchführt (Siehe Ausschreibung 2.3 - Sportliche Ausrichtung). Dies war früher der ADAC Mittelrhein. Hier gibt es, wie bei allen Dienstleistungen, Verträge mit einer gewissen Laufzeit. So kam es dann auch zum Wechsel ins Saarland. Anscheinend läuft der Vertrag mit dem Saarland aus.
    - Wie man aus der Presse erfahren durfte, gab es beim ADAC Saarland wohl bestimmte Schwierigkeiten, die dazu führten, dass die für die Durchführung der Rallye Deutschland zuständige ADAC Saarland SFW GmbH in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Frage meinerseits: Steigert dies die Lust des ADAC Saarland diesen Vertrag dann zu verlängern? Steigert dies die Lust des ADAC e.V. diesen Vertrag dann zu verlängern?
    - Angenommen die beiden Fragen werden mit NEIN beantwortet, so muss der ADAC e.V. einen neuen sportlichen Ausrichter der Rallye Deutschland suchen. Somit stellt sich die nächste Frage: Wer kann sowas überhaupt machen?
    - Bisher waren es ADAC Regionalclubs, die mit der sportlichen Durchführung betraut wurden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein einzelner Motorsportclub solch eine Veranstaltung stemmen und durchführen kann. Ergo wird es wieder auf eine größere Instanz hinauslaufen. Wer kann sowas machen?
    - Da es aber genügen Experten gibt, die wissen, wie die Rallye Deutschland am Besten zu organisieren wäre: Über Bewerbungen wird sich der ADAC e.V. bestimmt freuen.

    Hab ich aber nach Freyung anders gelesen. Ist doch Ostbayern...
    Da wollte man sogar wieder eher, als die Drei-Jahre Rotation vorsah...


    Laut den letzten Veröffentlichungen wird die 3-Städte 2021 in Freyung durchgeführt werden. Ostbayern ist halt dann doch größer als das Bäderdreieck.
    Und 3-Städte Veranstalter ist nicht gleich 3-Städte-Veranstalter. Vorher VG Ostbayern, jetzt wieder ADAC Südbayern.

    Ja, eine D-Rallye ohne Zuschauer wäre nicht schön. Ja, ein Minus in der Kasse ist nicht schön. Aber nein, lieber ADAC, eigentlich wäre es ein Eigentor. Wenn nämlich ein Gelände zur Verfügung steht, auf dem man die Rallye unter besonderen Bedingungen austragen könnte, dann wäre es auch ein Zeichen: Wir kriegen das hin, wir lassen uns den Sport nicht wegnehmen. Wenn nur aus finanziellen Gründen abgesagt würde, wird das auch bei der FIA registriert… Und der ADAC wird ja nicht gleich vor dem Bankrott stehen.



    sehen das alle ADAC Mitglieder so? zählt mal so im Kopf durch, wie viele der über 20 Mio ADAC Mitglieder denn tatsächlich auch ein Interesse an Motorsport und wie viele von denen dann noch ein Interesse am Rallyesport haben... rechtfertigt dies dann diese Ausgaben?

    Wäre ja auch wesentlich logischer als die Zahlen auf die ganze Veranstaltung anzuwenden, wenn die Leute teilweise fünfzig Kilometer voneinander entfernt sind.
    Aber selbst mit 1000 Leuten pro Zuschauerpunkt wird es für den Veranstalter eine anspruchsvolle Aufgabe, das Zuschaueraufkommen zu begrenzen. Denn das Interesse wird riesig sein, ich würde auch sofort die 700 Kilometer einfach fahren, wenn die Rallye stattfindet und ich beispielsweise im Vorverkauf ein Ticket bekomme. Ist ja nicht so, als hätte ich nicht gestern schon nach Flugtickets und Einreisebestimmungen für Island am ersten Juni-Wochenende geguckt ;)


    Evtl. müsste der Veranstalter zum Beispiel vorher für jeden einzelnen Zuschauerpunkt Einzeltickets verkaufen, um die Zahlen effektiv begrenzen zu können.


    ich will hier ja nicht der Spielverderber sein, aber mir stellt sich schon die Frage, ob man jetzt mit aller Gewalt ne Rallye sehen muss? Je mehr dies machen, umso schwieriger die Aufgabe für den Veranstalter...
    Vielleicht wartet man einfach selbst noch ein oder zwei Veranstaltungen, bis man jetzt aus allen Winkeln der Republik sofort zur ersten Veranstaltung pilgert. Oder wie hier ja dann auch noch ins Ausland.
    Ist nur meine Meinung...

    Und selbst wenn jetzt die einzelnen Länder die Beschränkungen aufheben, ist es noch immer fraglich, wie die Situation in den einzelnen Städten / Kreisen dann tatsächlich ist. Zudem glaube ich nicht, dass es möglich ist, alle ausgefallenen Veranstaltungen dann in der zweiten Jahreshälfte noch durchführen zu können. Da wird wohl auch keinem geholfen sein. Insofern finde ich Entscheidungen von Veranstaltern das Ganze für 2020 dann ganz abzusagen durchaus für sinnvoll und berechtigt. Und dabei wird es egal sein, ob wir uns in Deutschland, Österreich oder wo ganz anders befinden...

    Soll dann so sein das die Top 3 ihren "Gutschein " bei der Deutschland 2020 einlösen können ....ich bin davon ausgegangen ,das die Zeit zwischen Finale und Deutschland zu knapp ist ...bin daher auf 2021 gekommen !


    Ich gebe Dir Recht. Viel Zeit ist nicht dazwischen... Und wenn man das Ganze kurzfristig gewinnen würde, dann sieht es mit Zimmerbuchungen, usw. schon eher schwierig aus. Aber abwarten, wie es dann in knapp einem Jahr überhaupt aussieht.