Beiträge von Rennente

    .. ich dachte Kreim, Riedemann, Wiegand, Wallenwein, hatten vorn vornherein bereits ein gewissen bzw entsprechenden Backround … aber gut wenn’s denn so ist, sind es ja ein paar Mann in den letzten 20 Jahren.. 😉

    Es ist zumindest scheinbar nicht ganz schlecht, wenn der Vater eine Firma hat oder selbst im Rallyesport erfolgreich unterwegs war..aber schnell mussten sie trotzdem alle sein.

    Tannert begann übrigens auch im Swift, D.Dinkel begann im Polo 86c, dann Polo GTi, dann Swift.

    Ich denke da hat jeder seine eigene Philosophie.

    Das ist schon klar, nur wäre es mal Interessant verschiedene Erfahrungen zu hören bzw auch warum ihr welchen Reifen bevorzugt oder halt gar nicht mögt.



    Danke schon mal für deine ausführliche Antwort. Da das Budget oftmals ein gehöriges Wörtchen mitzureden hat, wollte ich halt mal eine Art Erfahrungsaustausch in dem Bereich, da es auch nix bringt, wenn jeder erst jeden Reifen testet, bis er mal einen hat der zu ihm passt. Da kann man sicher schonmal viel ausschließen, wenn man so grundlegende Erfahrungen kennt.

    Auf dem 1100kg Kadett (Gr.G), 150PS z.B. bin ich gefahren:

    DMACK DMT RC2 in 195/50R15 - Von Anfang an ein top Gefühl, hat in allen Belangen perfekt funktioniert. Lediglich am Ende haben die vorn etwas überhitzt, das Lag wohl aber am etwas falschen Druck und den hohen Außentemperaturen.

    Bei kühlen Außentemperaturen und Regen bekommt man den allerdings auch in Soft keinesfalls auf Temperatur und da wird er auch sau gefährlich...


    Toyo R888 in 195/50R15 - Vom Gefühl her für mich eine absolute Katastrophe, die Zeiten waren aber überraschenderweise doch ziemlich gut und der Verschleiß lag bei nahezu null.


    Toyo R1R in 195/50R15 - Im Nassen / feuchten hat der super funktioniert, da konnte man zur Erze 2018 in der Division vorn mitfahren und die Zeiten der Top NC4-Autos mitgehen. Im trockenen habe ich allerdings keine Erfahrungen.


    Kumho V70a - Top Reifen, super Fahrgefühl aber halt hoher Verschleiß und Auslaufmodell...



    Aktuell bin ich auf der Suche nach einem Reifen für die Hinterachse auf dem neuen Auto (NC4 206). Vorn werden es wieder die DMACK, hinten wird es jetzt wahrscheinlich der Kumho TM02 - hat mit dem schon jemand Erfahrungen machen können? Gibts in der günstigeren Riege brauchbare Alternativen?

    Hallo Forum, in letzter Zeit hat sich ja einiges auf dem Reifenmarkt getan, gerade im Bereich der Asphaltreifen. Was sind denn so eure Favoriten im nassen und trockenen? Was könnt ihr empfehlen, von welchem Reifen ist eher abzuraten? Gerade die Preisspanne geht ja auch recht weit auseinander. Interessant wäre auch, auf welchem Auto ihr die Reifen fahrt. lG

    Ich unterstütze definitiv eure Ansichten, die Sachsen-Rallye gehört definitiv in die DRM, ist prinzipiell top organisiert und kommt auch bei den Fans sehr gut an. Was aber in den letzten Jahren immer häufiger zu hören war, ist die Zweiklassengesellschaft in Zwickau. Die regionalen Teams haben oft das Gefühl, das fünfte Rad am Wagen zu sein. Wer soll denn diese Startgelder noch bezahlen? Warum wurden die "kleinen" Teams in den letzten Jahren immer mehr ausgegrenzt? Abgesonderter Servicepark, der Rundkurs Glück-Auf-Brücke wird abgebaut, während die letzten Autos noch ihre Runden drehen. Durch den "aneren" Servicepark erhält man im Bordbuch gefühlt 20 Änderungsseiten, anstatt gleich ein zweites Bordbuch zu erstellen - sowas ist ja nicht erst zwei Tage vor der Veranstaltung bekannt. Die Abwendung vieler regionaler Teams und der damit verbundene Startermangel ist sicher ein Thema, an dem der Veranstalter ansetzen kann, das klappt in anderen Regionen besser.

    Das die mehr Geld zu Verfügung haben weis ich auch, aber statt 2 DRM Läufe auf mittelmäßigen WPs ( mit Ausnahmen) zu fahren könnte man einen ERC Lauf fahren.

    ...

    Nur auf den großen Bühnen wird man gesehen und es interessiert auch niemanden das einer x mal D Rallyemeister is.

    Das ist schon richtig, nur bruachst du von Anfang an Sponsoren, das werden aber bei dir als unbekanntem, unerfahrenen Fahrer keine internationalen Topfirmen, sondern maximal mittelgroße lokale Unternehmen sein. Jetzt bringt es aber deinem lokalen Markenhändler und den 3 anderen Firmen nix, wenn du in Estland nach 8 für dich sehr guten und lehrreichen WPs, bei denen du aber im Gesamten nichts reisst, die Karre und jegliches Budget in den Wald wirfst. Die wollen lieber dass du hier um den Titel fährst. Wenn du den hast, kannst du vielleicht auf weitere, größere Sponsoren hoffen.



    Ok, Mitropa Cup hab ich nicht bedacht, aber die Welt ist das auch nicht, zumal mir außer Gaßners und einem alten Escort niemand einfällt der da dauerhaft fährt (was wohl auch geografische Gründe hat).


    Mit dem Adam kann ich doch aber sicher international fahren, oder? Die Cups in CZ und Frankreich waren Baugleich, in allen anderen Nachbarländern außer Österreich glaube ich auch schon ehemalige Cup-Autos gesehen zu haben. Wer ernsthaft eine internationale Meisterschaft fahren will kommt so und so nicht um einen R2 herum...

    OK, danke. Gibts denn auch noch andere Meinungen, oder ist breiter auf Asphalt generell immer besser? Ich bin mir immer noch unschlüssig. Wenn ich mit 195er fahren würde, wäre ich mit den 6j ein gemachter Mann. 215er finde ich für so ein recht kleines Auto schon recht dick aufgetragen. 6j=6,3 kg, 7j=6,8 kg.
    Über noch ein paar Kommentare würde ich mich freuen, seid nicht so schüchtern!


    Hey Michi, nimm die 6j. 195er reichen vollkommen aus, maximal 205er. Kleiner Tipp: schau mal welche Reifendimensionen überhaupt sinnig in Frage kommen, also was es in den von dir gedachten Dimensionen überhaupt am Markt gibt. Felgentechnisch würde ich nix zu ausgefallenes nehmen, so ne Felge ist schneller breit als du denkst ;)
    Kannst auch einfach mal anrufen. lg