Presse Akkreditierung Fotografen Filmer & Sicherheit

  • Einmal kurz nachgefragt: gibt es jetzt ein Spendenkonto bzw. wird es zeitnah eingerichtet?


    Dazu kann ich gar nicht sagen, bin aber auch nicht involviert....Nochmal: Ich denke, die Initiative sollte von der RSG ausgehen....oder?

  • Aber ein Erfolg ist es ja schonmal das die Textpassagen online entfernt wurden.
    Und das sich ein Feuerwehrmann bei der Rettungsaktion verletzt hat stimmt auch nicht. Die Quetschung an der Hand hat er sich nicht während , sondern nach der Rettungsaktion zugezogen. Beim " aufwickeln" der Winde. Aber wie gesagt, habe das nur von Zuschauern die vor Ort waren gehört......also keine Garantie bezüglich der eben gemachten Angaben. Aber wäre ein weiteres Beispiel für Fehlinfos bzw. unangebrachte Infos in dem besagten Bericht.

  • Schade, dass dieser Sport für manche Redakteure erst dann interessant wird, wenn menschliches Leid im Vordergrund steht. Liebe Presseabteilung ! Befasst euch mal näher mit diesem Sport und ihr werdet merken wie faszinierend Rallye sein kann.


    Lug und Trug gibts in D. genug .....

  • Zitat aus dem Artikel:
    "Da das Unglück innerhalb einer privaten Veranstaltung passierte, ermittelt die Polizei nicht weiter zum Unfall, ............ ........"
    Auch da scheint jemand offenbar falsch informiert zu sein: Nach meinem Kenntnisstand ermittelt bei Todefällen IMMER der Staatsanwalt, ob ggf. Fremdverschulden vorliegt, fahrlässig oder vorsätzlich. Alles andere würde mich sehr wundern, privat hin oder her. Oder?
    Hier nochmal zum Nachlesen : http://eisenach.thueringer-all…ye-bei-Eisenach-684437522

  • Zitat aus dem Artikel:
    "Da das Unglück innerhalb einer privaten Veranstaltung passierte, ermittelt die Polizei nicht weiter zum Unfall, ............ ........"
    Auch da scheint jemand offenbar falsch informiert zu sein: Nach meinem Kenntnisstand ermittelt bei Todefällen IMMER der Staatsanwalt, ob ggf. Fremdverschulden vorliegt, fahrlässig oder vorsätzlich. Alles andere würde mich sehr wundern, privat hin oder her. Oder?
    Hier nochmal zum Nachlesen : http://eisenach.thueringer-all…ye-bei-Eisenach-684437522


    Nein der Staatsanwalt ermittelt nicht. Der diensthabende Staatsanwalt hat keine Ermittlungen eingeleitet. In dem Fall scheinst du falsch informiert zu sein.

  • Es wird von der Staatsanwaltschaft und Polizei ermittelt, dass kann ich aus sicherer Quelle sagen.
    Und was den Unfall mit dem Feuerwehrmann betrifft, wurden auch die Behörden zur Klärung des Sachverhaltes eingeschaltet.
    Es handelt sich hier zwar um keinen Verkehrsunfall im rechtlichen Sinne, aber um eine unnatürliche Todesursache. Und in diesem Fall ist die Polizei immer im Boot.

    Einmal editiert, zuletzt von Bördie ()

  • Schade, dass dieser Sport für manche Redakteure erst dann interessant wird, wenn menschliches Leid im Vordergrund steht. Liebe Presseabteilung ! Befasst euch mal näher mit diesem Sport und ihr werdet merken wie faszinierend Rallye sein kann.


    Lug und Trug gibts in D. genug .....



    in besagter zeitung stand bis jetzt nach fast jeder rallye ein bericht,im welchen der sportliche aspekt im vordergrund stand.also bitte sachlich bleiben und vorher kundig machen!!

  • Und ich dachte, hier geht es um Presse und Rallysport.
    Aber nach dem nun die kritischen Passagen des Artikel entfernt wurden, ist dieses Thema eigentlich überflüssig geworden.


    Geblieben ist die Mitteilung des Sachverhaltes, wie die kleinen 4-Zeiler zu den Ampelrempeleien auf der Lokalseite.


    Schon merkwürdig, wenn es was schönes gibt, soll der Autor seitenweise in den höchsten Tönen loben, ansonsten hat man sich vornehm zurück zu halten.


    Der Autor kann an Informationen nur das in seinem Artikel verarbeiten, was er selbst erlebt hat, Informationen die ihm vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden oder Aussagen vom Beteiligten bzw. Behörden, die er auf Nachfrage erhält.
    Wenn er keine vernünftigen Angaben bekommt, sei es vom Veranstalter, der Rallyeleitung, der Rettungsleitung oder sonst wem, wird er aus den drei Brocken die er hat, trotzdem einen Artikel bauen, weil es sein Job ist.
    Wenn er nur gewusst hätte, das Ruben Zeltner die Wartburg-Rallye gewonnen hat und man in der Nähe von Eisenach gefahren ist, würden da auch mehr als 5 Zeilen zusammen kommen, da hätte es aber gern mehr sein können.


    Die Information, dass der Veranstalter ggf. nicht korrekt gehandelt und die Behörden nicht oder zu spät informiert habe, ist nicht erwünscht, gehören aber ebenso ins Gesamtbild wie der Unfall selbst.
    Ebenso die Aussage des Autors, dass er in der Ausübung seiner Arbeit massiv behindert wurde, gehört dazu, wenn es so war.
    Von einer Bedrohung, die er sicherlich empfunden hat, will ich nicht sprechen, ich war nicht vor Ort. Aber warum sollte man sonst mehrfach den Presseausweiß fotografieren, wenn man den Mann nicht unter Druck setzen wollte?


    Es ist aber viel einfacher, auf den "bescheuerten Pressefuzzi" einzudreschen, ihn als inkompetent und pietätlos hinzustellen, als sich mit den Hintergründen zu beschäftigen und daraus zu lernen. Wenn er nämlich die Informationen von mir erhält, kann ich in gewissem Umfang steuern, was er berichtet.

  • Ich möchte gerne mal ein paar Sachen klarstellen:


    Ein Ansprechpartner für Pressevertreter stand zu jeder Zeit im Rallyezentrum zur Verfügung um die nötigen Infos zu bekommen. Dass er vor Ort von den direkten Rettungshelfern und technischen Kommissaren keine Infos bekommt, während Rettungs- und Bergungsmaßnahmen laufen, sollte eigentlich nachvollziehbar sein. Ebenso wurde ihm nicht der Kontakt zum Polizeitsprecher verwährt, dieser wurde sogar kontaktiert und mit ihm gesprochen. Dieser bestätigte auch, dass der Veranstalter Hausrecht hat.


    Wenn aber ein Journalist an die Unfallstelle möchte, um Fotos des Unfallautos zu machen, wo zum Zeitpunkt noch der Verstorbene im Auto saß, dann ist es doch verständlich, dass er abgewiesen wird. Und wenn er es von drei verschiedenen Personen gesagt bekommt, dann muss er es akzeptieren. Auch selbst die Polizei hat bestätigt, dass der Veranstalter auf der WP Hausrecht hat und entscheidet, wer wann wohin darf. Seinen Frust dann in Form eines Presseartikels auf diese Art und Weise rauszulassen, ist aus journalistischer Sicht nicht die feine Englische Art.


    Dass er an der Unfallstelle sicherlich mit etwas härteren Worten gebeten wurde zu gehen, ist sicher auch damit begründet, dass die Helfer vor Ort mit den Verunfallten persönlich stark verbandelt sind und waren. Sind schliesslich die eigenen Vereinskameraden gewesen. Es ist kein alltäglicher Unfall gewesen und auch die Helfer vor Ort mussten diese Situation vor Ort ersteinmal meistern. Den meisten ist dies sehr sehr schwer gefallen.



  • So gibt das ganze dann auch ein umfassendes Bild.
    In einer Extremsituation haben wohl alle Beteiligten etwas überreagiert.


    Die Presse an dieser Stelle zu verurteilen, ist aber nicht richtig.
    Es stand bereits treffend in einem anderen Beitrag, es sollte eine Symbiose sein, dazu gehören dann eben auch Negativschlagzeilen. Hausrecht hin oder her.

  • Wie immer im Leben hat jeder ein Bisschen und keiner im Gesamten Recht. Es ist doch aber auch normal. Bei so einem emotionalen Thema kann man sich eigentlich egal was man schreibt nur die Finger verbrennen.


    Selbstverständlich hat Carsten damit Recht, wenn er schreibt, dass die Situation eine Ausnahmesituation gewesen ist. Gerade vor dem Hintergrund, dass Vereinskameraden involviert waren, dass es Heiko war und dass es auf der Gollert passiert ist. Natürlich haben aber auch die Recht die in irgendeiner Form darauf warten, mehr zum tatsächlichen Unfallhergang zu erfahren. Sicher nicht aus Lust an der Sensation, sondern vielmehr vielleicht auch, um das Geschehene irgendwie zu verstehen. Heiko war ein schneller erfahrener Sportler. Wenige kennen die WP auf der es passiert ist mit ihren ganz speziellen Eigenheiten die nicht einfach sind. Wenige kennen die genaue Unfallstelle und wenige kannten vielleicht auch Heiko oder kennen Marcel.


    Nur finde ich dass man das Thema doch ein wenig zur Ruhe kommen lassen sollte. Diskutiert euch doch in einigen Wochen die Köpfe heiß. Ich bin auch kein Freund davon, dass man so tut als sei nichts geschehen und schreibt, dass Rallyesport nun einmal gefährlich ist und jeder die Gefahren kennt. Das ist ztu einfach, denn wir alle sollten aus jedem Unfall etwas mitnehmen. Aber nun gebt doch erst einmal allen Beteiligten und Hinterbliebenen die noch immer nach Luft ringen eine Chance etwas zur Ruhe zu kommen und das Erlebte zu realisieren.


    Völlig außer Frage steht natürlich, dass man NIEMALS solche Fotos fertigt. Das geht gegen jeden Pressekodex und da hätte ich auch klare Worte vor Ort gefunden!

  • klar pressefreiheit ist sehr wichtig. es ist auch wichtig das über unseren sport berichtet wird. fakt ist aber trotzdem das man sich über dass was man schreibt zu informieren hat! dazu gehört halt auch ganz einfach die aktion mit dem kameraden von der feuerwehr (hab ich selber gesehen, stand 20m daneben)... naja und mit den ermittlungen der polizei das gleiche, glaube auch das da ermittelt wird. es hat ja wohl mal nix damit zu tun ob es ne private veranstaltung ist oder nicht! es gehört sich aber nicht in dem zusammenhang persönliches mit einfliesen zu lassen wenn einem vorort leute ans bein gepinkelt haben. das größte problem ist halt bei sowas immer, dass niemand die artikel auf richtigkeit überprüft vor dem veröffentlichen. dann wäre der persönliche aspekt ja auch aufgefallen...


    mich würde allerdings auch mal interessieren was wahr an den aussagen ist, dass die feuerwehr wohl 30min gebraucht hat bis sie da waren....

    Das Gas ist rechts. :rolleyes:
    "Wenn du anfängst zu Denken, bist du schon zu langsam"

  • Ich habe am Samstag Abend die Info bekommen, dass die der diensthabende Staatsanwalt eine weitere Ermittlung nicht eingeleitet hat. Er hielt das nicht für nötig. Ob sich das im Nachhinein noch geändert hat, kann natürlich sein. Habe ich keine weitere Kenntnis davon.


    Es ging auch niemals darum irgendwelche Informationen zurückzuhalten, das habe ich geschrieben, dass ich im Rallyezentrum als Ansprechpartner für die Presse bereitgestanden habe. Es ging lediglich darum, dass keinerlei Fotomaterial von den Rettungs- und Bergungsarbeiten gemacht wurden, da der verunfallte Fahrer noch im Auto saß. Der angesprochene Fotograf wurde mehrfach gebeten den abgesperrten Bereich zu verlassen und sich hinter die Absperrungen zu begeben. Eine objektive Berichterstattung soll sein und wollte niemand zu keiner Zeit verhindern.


    Die Aussagen zur Feuerwehr: Gleich nach dem Unfall wurden sofort alle Rettungskräfte vom Start der WP (Feuerwehr, Notarzt und Rettungswagen) zur Unfallstelle entsendet. Erst nachdem klar war, dass die vorhandenen Mittel (Rettungsschere) der Feuerwehr vor Ort nicht ausreichen, wurden die Feuerwehren Ruhla und Thal dazugerufen, die über stärkeres Equipement verfügen. Diese Feuerwehren sind dann rund 30min nach dem Unfall über die Gollert aus Richtung Ruhla in die WP rein gefahren.

  • Es ist eine unart in Deutschland, dass von verunfallten Personen noch Bilder gemacht werden. Vor allem bei einem solch tragischem Ausgang. Für solche Fotografen würde ich bei zukünftigen Veranstalltungen gar keine Akreditierung mehr zulassen. Irgendwo ist mal Schluss.
    Aber woher solls kommen? Die Bildzeitung machts täglich vor. Sensationsjournalismus lässt grüßen.
    Ich liebe spektakuläre Videos und Bilder. Ich schau mir auch gern mal ausrutscher an. Aber wenn ein Mensch dabei schwer verletzt wird oder sogar wie hier sein Leben verliert, ist Ende der Fahnenstange.
    Ich finde, der Veranstalter gut daran getan, Fotos zu unterbinden.

  • Jeder Veranstalter braucht die Presse, das sollte man nicht vergessen. Daher ist eine ausgewogene Zusammenarbeit auch unabdingbar. Aber manchmal geht es einfach zu weit.


  • Die Aussagen zur Feuerwehr: Gleich nach dem Unfall wurden sofort alle Rettungskräfte vom Start der WP (Feuerwehr, Notarzt und Rettungswagen) zur Unfallstelle entsendet. Erst nachdem klar war, dass die vorhandenen Mittel (Rettungsschere) der Feuerwehr vor Ort nicht ausreichen, wurden die Feuerwehren Ruhla und Thal dazugerufen, die über stärkeres Equipement verfügen. Diese Feuerwehren sind dann rund 30min nach dem Unfall über die Gollert aus Richtung Ruhla in die WP rein gefahren.


    Ah okay danke für die Info. Naja das mit der Ausrüstung bei den Feuerwehren ist immer so ne Sache. Nun das die von Ruhla 30min brauchen ist zwar ne sehr lange Zeit, kann mir aber auch gut vorstellen das die hälfte auch irgend wo zum gucken stand.


    Schlimmer als den Fotografen find ich allerdings das 10 Jährige mit ihrem Handy Fotos machen vom Auto bzw. vom Auto mit Heiko davor. Oder was für mich auch nicht nachvollziehbar ist das Väter mit ihren Kindern da rum laufen mussten. Man muss sein Kind glaube ich nicht wirklich zeigen.

    Das Gas ist rechts. :rolleyes:
    "Wenn du anfängst zu Denken, bist du schon zu langsam"

  • Hallo zusammen,hab mal ne Frage zum Thema Presseausweis,vielleicht kan mir ja jemand weiterhelfen.


    Das ganze letzte Jahr hab ich öfters diesen Rallyemanne von M.W Video gesehen.Der hat einen Presseausweis.Der stellt doch aber seine Videos nur in youtube und verkauft seine Videos nicht.Wie bekommt der dann einen Presseausweis?
    Danke im Vorraus für die Hilfe.
    Gruß Fabian

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