Beiträge von eisbeer

    Kristofferson ist selbst mit dem alten nicht-Werkswagen absoluter Überflieger.


    Wäre Ekström nicht gewesen, hätte man Kristoffersson sicherlich als absoluten Überflieger bezeichnen können. Mit dem alten nicht-Werkswagen hätte Kristoffersson diese Leistung allerdings keinesfalls erbringen können. Wie in den Berichten erwähnt und auf http://www.ewrc-results.com/ca…agen-polo-r-wrc/?car=1093 nachzulesen, ist Kristoffersson im Werks VW Polo R WRC mit Chassis #21 ausgerückt...

    Falls Kreim von den Sportkommissaren zu Recht disqualifiziert worden sein sollte, dann dürften ihm die Powerstagepunkte auch nicht zustehen. Nach DMSB-Rallye-Reglement Artikel 2.24 Wertungsverlust und Disqualifikation bedeuten beide Begriffe, dass der Bewerber nicht als gewertet im Ergebnis der Veranstaltung geführt wird. Dabei wird der Wertungsausschluss vom Rallyeleiter und die Disqualifikation von den Sportkommissaren ausgesprochen.


    Dem steht zwar Artikel 13.6.4 entgegen "... Falls ein Fahrer im Ergebnis der Power Stage erscheint, aber nicht im Endergebnis der Rallye, so erhält er dennoch Punkte, wenn sein Fahrzeug im Parc Fermé (oder unter Parc Fermé Bedingungen) für eventuelle Nachuntersuchungen zur Verfügung steht...". Werden nun die Powerstagepunkte in diesem Sinne angerechnet, wird der Bewerber entgegen Artikel 2.24 dann aber doch gewertet. Auch wenn es nur um wenige Powerstagepunkte geht, erfolgt doch eine Wertung!

    @ BR973 das mit dem Tag X ist gut geschrieben. Wenn ich den Ausführungen von Kuhnquist richtig folgen konnte, dann verwendet Toyota seit Monte Carlo 2017 einen Heckflügel, der nicht dem Reglement entspricht. Die anderen Hersteller haben diesbezüglich die FIA um Klärung gebeten und von der FIA gab es die Antwort, dass der Heckflügel in Ordnung ist.


    Im April 2019 möchte Citroen für sein Fahrzeug die Homologation für einen ähnlichen Heckflügel erhalten und bekommt diese aber nicht, weil dieses Bauteil nicht dem Reglement entspricht. Gleichzeitig stellt man bei der FIA wohl fest, dass die selben Gründe für die Verweigerung der Homologation des neuen Citroen-Heckflügels auch auf den bisherigen Heckflügel von Toyota zutreffen. Kuhnquist gibt hier der FIA zu Recht Schuld, diesen Umstand nicht schon nach der Anfrage zur Rechtmäßigkeit des Toyota-Heckflügels zur Monte Carlo 2017 herausgefunden zu haben, wo eigentlich Tag X hätte angesiedelt sein sollen. Nach deinen eigenen Ausführungen zu Tag X hätte dieser nun aber mindestens im April 2019 sein müssen, als die Unrechtmäßigkeit des Toyota-Heckflügels zweifelsfrei festgestellt worden ist.


    Dass Citroen ein abweichendes Auto bauen wollte, obwohl es laut Serienversion passen sollte, lässt sich wohl durch keine Informationen hier im Forum belegen.

    @ Eddy Stobart und @ FreakStyle
    Mein Beitrag bezog sich auf einen Artikel und keinen Forumsbeitrag. Den Lesern der Forenbeiträge ist die Problematik hinreichend bekannt. Bei den Lesern eines Artikels im Online-Bereich des rallye-mag kann dies aber nicht unbedingt vorausgesetzt werden. Deshalb sollte das Thema nicht zu kurz und einseitig angeschnitten werden, ohne auf die diesbezügliche Rolle des DMSB einzugehen.

    Was ich mich immer noch frage: wo sind die ganzen Starter mit ihren Gruppe H Autos die nicht umbauen und zurück rüsten wollten, wo sind diejenigen die den RSC so hoch gelobt haben und definitiv zur Grabfeld starten wollten, wo sind die ohne DMSB Lizenz und ohne Fahrzeug mit KFP die diese Veranstaltung hätten nutzen können ?


    Die Frage hätte ich auch gern beantwortet. Einmal im Jahr das Fahrzeug, sowie Fahrer und Copilot vorbereiten ist vielleicht doch nicht so einfach, obwohl ich die Motorschäden von Rausch, Koch und Moufang, die im Bericht von der Grabfeld-Rallye erwähnt werden, nicht so richtig glauben kann. Das Fernbleiben dieser drei Fahrer war schon ein sehr großer Verlust für die diesjährige Grabfeld-Rallye und lädt deshalb schon fast zu Verschwörungstheorien ein...


    Hätten ALLE Fahrer zusammen gehalten und wären die Grabfeld gefahren sagen wir 250 Teams, hätte der DMSB wirklich 500 Leuten die Lizenz entzogen und die 250 KFP ebenfalls ?


    Wenigstens in dieser Hinsicht scheint der DMSB den richtigen Druck auf seine Mitglieder ausgeübt zu haben, so dass sehr viele DMSB-Lizenzinhaber von den 96 Startern der Grabfeld-Rallye 2018 verzichtet haben und diesmal nur noch insgesamt 32 Fahrzeuge am Start standen.



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    Alles zur / während der Grabfeld Rallye 2019 steht hier,


    Politik und Diskussion RSC vs. Alle hier entlang
    https://forum.rallye-magazin.d…erband-38.html#post469465


    Persönliches und Popcorn-Section hier entlang
    https://forum.rallye-magazin.d…rtalk-168.html#post469936


    MfG modh

    Die zu stark vereinfachte Darstellung "wegen der Rebellion des Veranstalters AMC Bad Königshofen gegen den DMSB bleiben die Teilnehmer in Scharen weg" entspricht leider nicht mehr den Tatsachen und sollte in einem offiziellen Bericht des online-rallye-mag und der in knapp zwei Monaten nachfolgenden Printversion aus Gründen einer objektiven Berichterstattung vermieden werden. Dies sollte man seinen Lesern eigentlich schuldig sein.


    Die Rebellion des Veranstalters AMC Bad Königshofen gegen den DMSB dürfte den potentiellen Teilnehmern eigentlich reichlich egal sein, da dies keinen Einfluss auf die Qualität der Organisation der Grabfeld-Rallye hatte. Der wahre Grund des Fernbleibens liegt in der Androhung des DMSB, seinen teilnehmenden Mitgliedern mit Lizenz- und KFP-Entzug zu drohen und entsprechende Geldstrafen zu verhängen.


    Die Kommentare und Likes der Moderatoren des rallye-mag vermitteln in Bezug auf den RSC in großen Teilen die gleiche Ansicht, wie sie durch den DMSB vertreten wird. Deshalb sollte man sich dann auch nicht scheuen, den Lesern die bekannten Fakten zu präsentieren. Wenn man es für nötig halten sollte, kann man gern noch hinzufügen, warum die Maßnahmen des DMSB, wie der Lizenz- und KFP-Entzug, sowie Geldstrafen gegen seine eigenen Mitglieder gerechtfertigt sind.


    Aus diesem Grund sollte der Artikel im Sinne der Objektivität dringend überarbeitet werden und keinesfalls in gleicher Form in der Printversion des rallye-mag zu lesen sein.

    Nach meiner persönlichen Meinung sollten die Grabfelder wieder zurück zum DMSB / ADAC gehen und dann denke ich haben sie 2020 wieder ein MEGA Starterfeld zu verbuchen


    Dieser Schritt dürfte keinesfalls möglich sein, da der DMSB auch diesbezüglich Tatsachen geschaffen hat und einigen Grabfeld-Funktionären die Sportwart-Lizenz entzogen und eine lebenslange Sperre ausgesprochen hat...

    Bleibt bloß die Frage, ob die Fans mit entsprechender Teamorder über alle vertretenen Marken einverstanden wären. Bezüglich der angewendeten Teamorder von Hyundai, Sordo und Loeb erst nach Ogier starten zu lassen, blieb ja der große Aufschrei im Forum schon mal aus, obwohl hierbei nicht nur Ogier maßgeblich benachteiligt wurde.


    So mussten jeweils auch andere Fahrer zuerst auf die Strecke und verloren dabei einige Zeit, obwohl eigentlich Sordo und Loeb die Rolle des Straßenkehrers zugekommen wäre und die gefahrenen Zeiten können selbst von Fans kaum richtig eingeordnet werden. Für mich war am Wochenende Ogier wesentlich näher an Tänak dran, als Neuville, der vor allem die bessere Startposition am Freitag überhaupt nicht nutzen konnte und dadurch erst die miese Hyundai-Taktik zur Anwendung kommen musste.

    Rückendeckung vor wem? So schnell war Neuville heut nun auch wieder nicht. Mit einem Hyundai zwischen sich und Ogier sogar langsamer als Ogier, erst mit zwei Hyundais waren 11 Sekunden Vorsprung auf Ogier möglich. Wenn Tänaks Toyota durchhält, hat dieser keine Rückendeckung nötig...

    Ein Cut und eine andere Straße nutzen als im Roadbook sind ja schon zwei unterschiede. Und wenn beim Besichtigen irgendwo ein Auto parkt ,dann darf das bis Veranstaltungsende nicht mehr entfernt werden ,da sich sonst eine "Absperrung" ändert ??


    Man kann natürlich aufgrund der geschilderten Tatsachen seine eigene Meinung haben, WRC+ kann allerdings bei der Meinungsbildung auch sehr hilfreich sein. Der geschilderte Sachverhalt fand unmittelbar nach einer Wasserdurchfahrt statt. Bei Ogiers Fahrtzeit von 18,08.7 Minuten ist die Frontscheibe komplett vom Wasser befreit und es stehen plötzlich zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Der rechte Weg war beim Recce mit einem Tor versperrt, was nun fehlt und Ogier steuert bis Fahrtzeit 18,09.8 Minuten die Innenseite dieses falschen Weges an und korrigiert danach auf den linken Weg, der im Roadbook vorgegeben ist und wird bei Fahrzeit 18,12.0 Minuten von der massiven Begrenzung zwischen beiden Wegen ausgehebelt.


    Die Reaktionszeit von einer Sekunde, in welcher verarbeitet werden musste, dass unmittelbar voraus zwei Möglichkeiten zum Befahren der Strecke bestehen und keine Ansage vom Copilot die Auskunft gibt, welcher Weg zu nutzen ist, die Erkenntnis, dass hier im Recce der rechte Weg durch ein Tor verschlossen und nicht befahrbar war und laut Roadbook der linke Weg zu nehmen ist, war im vorliegendem Fall von Ogier nicht ausreichend, um gefahrlos diese Stelle zu passieren. Die Veränderung zwischen Recce und Wertungsprüfung war in diesem Fall schon sehr gefährlich. Diejenigen Fahrer, die den falschen Weg benutzt haben, werden nicht abgekürzt haben, weil sich durch das fehlende Tor die Möglichkeit eröffnet hat, sondern eher deshalb diesen Weg genommen haben, weil die Erkenntnis zu spät kam und eine angemessene Reaktion zur Korrektur sowieso nicht mehr möglich war.


    Eine Strafe für das Nichteinhalten des Roadbooks, wäre an dieser Stelle unter den beschriebenen Umständen eher unangebracht. Andererseits ist Ogier durch diesen Fehler des Veranstalters ein Zeitverlust von etwa 39 Sekunden entstanden, wenn man annimmt, dass der Zeitverlust auf die Fahrtzeit von Tänak in WP 11 weiter proportional angestiegen und die nachfolgende Prüfung, wie am Vortag, zeitgleich mit Neuville beendet worden wäre. Glücklicherweise hat durch den Vorfall nur die Servolenkung dem Aufprall nicht stand gehalten, die Fahrt hätte unter ungünstigeren Bedingungen für Ogier an dieser Stelle auch zu Ende sein können.


    Im Sinne eines fairen Wettkampfes auf höchstem Niveau sollte dieser Vorfall schon ernsthafte Konsequenzen für den Veranstalter haben.

    So eindeutig war das leider nicht erklärt... MLo hat wahrscheinlich recht, dass die 2. Rallye unter RSC-Flagge die diesjährige Grabfeld Rallye sein wird und etwas anderes wurde leider nicht gepostet! Genau genommen meint Brainiac aber eine 2. weitere Rallye, neben der Grabfeld, die unter dem RSC läuft, um sich als Streckenposten oder Zeitkontrolle oder irgendwas zur Verfügung zu stellen.

    Also die Berichterstattung lief ab 13.00 Uhr im Live Stream auf Sport1 und ab 23.00 Uhr im Fernsehen auf Sport1, wobei die Qualität der Berichterstattung sehr zu wünschen übrig gelassen hat. Im Live Stream war weder Zeit für kurze Interviews mit dem Zweit- und Drittplatzierten, noch die Darstellung dieser auf dem Podest bei der Siegerehrung. Dafür wurde keine Gelegenheit ausgelassen, den großartigen Weltmeister mit seiner herausragenden fahrerischen Leistung und den 11 Laufsiegen in dieser Saison zu würdigen und dieser wurde letztendlich auch als einziger bei der Siegerehrung gezeigt, mit Solbergs Frau zur Ehrung der errungenen Teammeisterschaft... wenn sich nur noch alles um Kristoffersson und VW dreht und dies genauso in der Berichterstattung weitergegeben wird, braucht man sich nicht wundern, wenn das Interesse von etablierten Teams (Olsberg, EKS) und Herstellern (Peugeot, Audi) an der WRX schwindet.


    Im Fernsehen wurde ab 23.00 Uhr das gleiche Bildmaterial in verkürzter Form gezeigt. In den Qualifikationsläufen behauptete der Reporter doch ernsthaft, dass die Peugeot auf dem gleichen Niveau wie die Volkswagen fahren würden und nur der Audi S1 enttäuscht. Für die Berichterstattung, die erst viele Stunden nach dem Rennen ausgestrahlt wurde, war es nicht möglich, den Ausfallgrund von Bakkerud im Semi zu ergründen. Ebenso bleibt unklar, was sich im Finale im Staub abgespielt hat, aus dem als erster Fahrer an zweiter Position Ekström aufgetaucht ist, während gleichzeitig das Rennen für Solberg und Timmy Hansen zu Ende war.

    Der Neid auf unseren gemeinsamen Nachbar scheint durchaus angebracht, da Bild 77 der Rallye Rom auf ewrc-results.com eindeutig beweist, dass es sich um ein deutsches Kennzeichen mit Schwabacher Nummer handelt. Allerdings wird das Fahrzeug nur im Ausland, vorwiegend Italien, aber auch Schweiz, Frankreich und Belgien bewegt, so dass die Frage wäre, warum das Fahrzeug in Deutschland zugelassen ist?

    Also grob gesagt, kann im Vergleich zum DMSB beim RSC mit Gruppe-H, den Dytko-Prototypen und zukünftigen Elektrofahrzeugen gestartet werden. Beim NAVC geht wohl auch die Gruppe H, allerdings haben die schon reichlich volle Starterfelder und können nicht unbegrenzt weitere Teilnehmer aufnehmen. Viel ist es natürlich wirklich nicht, was der RSC mehr kann, dass dazu so ein Rummel veranstaltet werden muss. Aber vielleicht sind es doch entscheidende Punkte für den ein oder anderen Fahrer, der momentan nicht in den Startlisten zu finden ist.

    Wenn man den wahren Grund zum Verbot der Gruppe H verschweigt, verstrickt man sich zwangsläufig in Widersprüche. Die Gruppe H war mit ihren alten Autos einfach zu schnell und konnte auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen gegen neumodische Allradfahrzeuge bestehen, wie uns rechts5+ mit seinem Videobeitrag in DMSB verlangt Stellungnahme von Grabfeld-Startern noch einmal vor Augen geführt hat. Das durfte halt nach DMSB-Ansicht nicht mehr sein.


    Die Zeiten, wo jeder mit seinem alten Auto durch den Wald fahren kann sind nämlich definitiv nicht vorbei. Meines Wissens dürfen sämtliche Basisfahrzeuge der Gruppe H weiterhin mit ihrer veralteten Serientechnik ohne Einschränkungen am deutschen öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Dass die Rennfahrzeuge der Gruppe H hier mit einem wesentlich besseren Fahrverhalten und mehr Sicherheit im Vergleich zum Serienfahrzeug aufwarten können, versteht sich dabei von selbst.


    Im Rahmen des DMSB kann man sogar weiterhin mit Gruppe H Fahrzeugen durch den Wald fahren, wenn es sich dabei beispielsweise um den Bergrennsport und nicht um Rallye handelt. Beim DMSB kann man sogar mit einem alten Auto noch Rallye fahren, allerdings nur nicht mehr in der Gruppe H. Was einen Gruppe F Ascona 400 jetzt um so viel besser macht, als einen nach Gruppe H aufgebauten, entzieht sich meiner Kenntnis.