Beiträge von astralavista

    Lieber Alfred,
    Deine Fachkompetenz ist unbestritten,
    auch wenn du sicherlich ein wenig Recht mit deiner Kritik hast , finde ich sie überzogen. Zumal ich das grundsätzlich auch schwierig finde, Dinge aus der Ferne exakt und sinnvoll zu beurteilen.
    Die Veranstalter wollten den Fahrern möglichst viel Strecke bieten und das ist in dieser Form auch gelungen. Die Bedingungen waren extrem schwierig und demnach war wohl jeder , der sein Auto heile ins Ziel brachte irgendwie ein Sieger. Die Wertigkeit der Wps kann man nur als erstklassig und sehr selektiv bezeichnen , wobei die Witterungsbedingungen dies noch um einiges aufwerteten.
    Die 5 Runden zum Schluss haben uns großen Spaß gemacht, sind aber wie du richtig anmerkst mit Problemen behaftet.
    Gruppenstart bei so einer WP auch in Verbindung mit der langen Wartezeit ist nicht der Weisheit letzter Schluss, speziell bei noch mehr Startern, die der Veranstalter sicherlich verdient hat und wie ich mir sicher bin nächstes Jahr auch haben wird.


    Also bitte sachlich unterstützen und Daumen hoch für jeden der heute noch was auf die Beine stellt!
    mit motorsportlichem Gruß


    Jörg Schuhej

    Der Rallyeausschuss war letztendlich eh ´nur eine "proforma- Einrichtung " . Schade um die vielen Stunden, die die verschiedenen engagierten "Mitglieder" mit viel Einsatz und gutem Willen dort oder im Vorfeld dafür verbracht haben. Alles was dort besprochen, diskutiert oder auch vermeintlich beschlossen wurde, spielte eigentlich keine Rolle.
    Die Strukturen waren so (ADAC)manipuliert, dass sich jeder der dort tätig war, wie ein Kasper vorkommen musste. Die Reihe derer, und dabei sehr kompetente Leute u.a. Manni Hiemer, die deswegen das Handtuch geworfen haben ist lang.
    Spätestens jetzt dürfte jeder begriffen haben, wo der Hase lang läuft. Alles ein weiterer Schritt der ADAC Oberen, sich die endgültige Sporthoheit und der damit verbundenen Macht = Kohle unter den Nagel zu reissen. Der Rallye-Sport spielt dabei noch die untergeordnetste Rolle. Das meiste Geld ist in anderen Sparten , wo ähnliche Aktionen laufen,unterwegs. Den Rallye- "Breitensport", interessiert dort keinen.
    Meine Prognose: in 2017 geht unser Sport endgültig den Bach runter. Ich hoffe es gibt genügend neue NAVC" Veranstaltungen, die die dort zunehmenden Starterzahlen auffangen können. Für mich persönlich ist 2016 Abschiedstour. Ein KFP kommt für mich nicht in Frage, Gründe dafür wurden im Forum schon genügend genannt. Wesentlichster Grund : Ich zahle keine 1200-1400€ für ein "KFP" , um dann mein Fahrzeug nur noch sehr eingeschränkt ( nicht mal Probefahrt nach Service) bewegen zu dürfen. Und das obwohl ich das alles schon einmal für Eintragungen/ TÜV usw bezahlt habe.
    Guten Rutsch!
    und ein Frohes Neues
    Jörg Schuhej

    "...für alle Fahrzeuge die über FIA-homologierte Tankventile (z.B. Stäubli) verfügen und !!!! über FIA Sicherheitstanksysteme "
    "...ausschließlich über die sogenannten FIA-Betankungsventile getankt werden."


    das ist neu- vorher "FIA Tanksysteme"
    das bedeutete auch FIA FT3 Tanks mit Tankdeckel und Stutzen innen oder aussen sind gültig.


    ...und das ist wieder eine neue Schwachsinnsregelung.


    Ich benötige die komplette FIA Tankausrüstung um meinen gemappten, jetzt sogar wieder FIA-Sprit (ELF) ?? verwenden zu können.
    oder ich muß eine unbekannte Spritqualität aus einer örtlichen Tankstelle auf der Route verwenden.


    Hallo DMSB gebt doch allen Sprit, bis auf die teure FIA-Plöre, frei mit Tankzone für alle und gut ist!

    [



    Weitere wesentlichen Neuerungen nur für Veranstaltungen mit dem
    Status international bzw. National A ab 2016:
    • Am Start jeder WP muss ein geeignetes Fahrzeug mit der
    Bezeichnung „MIC“ (Medical Intervention Car) vorhanden sein. Die
    technische und medizinische Ausrüstung dieser Fahrzeuge ist
    vorgeschrieben, ebenso deren Besatzung.
    • Ein lizenzierter MED-EL (Medizinischer Einsatzleiter) ist zu
    benennen.


    Derzeit bieten bundesweit mindestens zwei verschiedene private
    Anbieter den Einsatz von „MIC“ Fahrzeugen mit geeignetem
    Personal an. Engpässe für die derzeitigen Veranstalter von nat. ARallyes
    sind nicht zu erwarten. In Ausnahmefällen könnte auch auf
    Fahrzeuge und Equipment der DMSB-Staffel zurückgegriffen
    werden.


    Seitens der DMSB Academy wird demnächst ein Lehrgang zur
    Unterweisung von „MIC Drivern“ angeboten. Dadurch soll erreicht
    werden, dass für Veranstalter bundesweit etwa gleiche Kosten für
    den Einsatz von „MIC“ Fahrzeugen entstehen, wenn ein Teil des
    Personals aus der jeweiligen Region rekrutiert werden kann.
    Der DMSB wird private Initiativen beim Aufbau von „MIC“
    Fahrzeugen unterstützen.[/QUOTE]


    Nochmal: richtig lesen! Nicht bei Rallye 35/70

    @ Martin
    hast du dir das eigentlich richtig durchgelesen?
    Manches ist zwar richtig was du schreibst aber darum geht es eigentlich nicht:


    "Die Überarbeitung der DMSB-Sicherheitsrichtlinien für den Rallyesport
    wurde erforderlich, nachdem die FIA in ihrem Anhang H des Internationalen
    Sportgesetztes konkrete Vorgaben insbesondere in Bezug auf die
    Intervention an Wertungsprüfungen, den Einsatz von Notärzten und
    Sanitätsdiensten sowie zum Aufenthalt von Zuschauern im Rallyesport
    eingeführt hat. Allerdings wurden die FIA-Vorschriften von den meisten
    Rallyeveranstaltern in Deutschland ohnehin bereits weitgehend erfüllt,
    sodass der ab 2016 geltende neue Anh. III des DMSB-Rallyereglements für
    Aktive und Veranstalter in der Praxis meist nur wenig Umdenken erfordert."


    Was hier von den Veranstaltern gefordert wird, ist eigentlich fast Standard und erwarte ich auch .


    Was du dir mit deinem Auto selbst antust ist deine Sache. Aber es geht auch um Zuschauer, andere Teilnehmer und vermeidbare Gefahrensituationen oder was du mit deinem Auto anderen antun könntest.
    Ich finde an den " Neuerungen" nichts Schlimmes und bin ein Befürworter von gelben Flaggensignalen.
    Witziger weise habe ich ein Gerichtsurteil vorliegen, dass ein Rallyefahrer nicht in der Lage ist, in so kurzer Zeit bei hohen Geschwindigkeiten eine gelbe Flagge wahrzunehmen und umzusetzen. Geschehnis 3 Städte Rallye 2011.
    http://forum.rallye-magazin.de…llye-21-22-10-11-a-2.html



    Eine entsprechende Schulung setze ich ebenfalls voraus.


    Ich möchte dich hören wenn du verunfallt bist , quer auf der Strasse stehst und der nächste donnert in dich hinein, weil kein Streckenposten geschwenkt oder gewarnt hat, oder aber eine Rettungskette nicht funktioniert oder aber ein Feuerlöscher nicht vorhanden ist usw usw.


    Ich glaube dann würdest du anders argumentieren.


    Deine anderen Beschreibungen teile ich teilweise , die haben aber mit den geforderten Neuerungen herzlich wenig zu tun.


    Mit sportlichem Gruss
    Jörg

    Ich bin auch dafür, es zu versuchen.
    Dann wird es wieder wie früher. Service unterwegs mit Sprit, ab in den Wald und tanken. Es wird mit den Tankstellen nicht funktionieren.
    Warum behält man den nicht den Tankbereich im Service und gut ist. Ich weiß was für einen Aufwand es schon ist, wenn man den Sprit nicht spazieren fahren will, am Ort der Veranstaltung die Aral oder Shell Tanke zu finden.


    Also ich werde dann im Wald tanken.



    Und ich gehe in Zukunft im Wald spazieren , ist billiger und gesünder .

    Warum versuchen wir es nicht erst einmal? Dann heisst es eben konsequent mehr Tankstellen in die Bordbücher. Ich halte das insgesamt für machbar. Übrigens wird der Sprit zumeist nach den WPs einer Sektion auf dem Rückweg knapp und dann fahren die Kisten auch mal schadensfrei 30km Überführung mit nachgefüllten 100 oder 98 Oktan. Alles schon da gewesen.



    aha und dann? für die nächste Etappe ??
    ablassen- nachtanken unterwegs falls 102Okt. erhältlich - mischen oder ??


    was wenn kein 102 auf der ganzen Etappe verfügbar?


    du benötigst auf jeden Fall mehrere Programme. Es gibt Steuergeräte die das nicht können !


    Oder generell auf 98 Oktan begrenzen- nur wer will das kontrollieren.


    Alles Käse!


    Zudem wird das Verhältnis der Teams untereinander angespannter, wenn die ersten um die "Häuserecken" verschwinden.


    Es gibt nur eine Lösung:


    Tankzonen und jeden öffentlich käuflichen Sprit zulassen, außer dem so genannten FIA Sprit.

    Und wo wir schon beim DMSB sind habe ich noch eine schönes Thema:


    Reifen schneiden:


    Ich habe ca 40 18 Zöller zu Hause liegen die über die Jahre kleine Cuts bekommen haben oder geschnitten wurden oder teilweise so von DRM Teams zum Freundschaftspreis erworben wurden. Für unsere Ansprüche und unseren Geldbeutel reichen uns diese .


    Viele kleine Teams können nur so überhaupt an Nat A Rallyes sporadisch teilnehmen


    Die sind alle noch gut und wir würden die auch noch 2-3 Jahre oder sogar länger fahren.


    Da fällt im Sommer, nachdem die Sache vor 3 Jahren schon mal ausdiskutiert wurde ( Wikinger Rallye mit kurzfristigem Bulletin , weil sonst das halbe Starterfeld nicht hätte starten können), den Herren vom DMSB ein von heute auf Morgen eine neue Regelung ein ( Nachweis , Zertifizierung usw....).


    Einen Nachweis für Reifen, die irgendwann mal geschnitten wurden, kann wohl keiner mehr legal bringen.
    d.h. alles ab in die Tonne??


    Nein, vor die Tore nach Frankfurt karren und den ganzen Sch...haufen abfackeln.
    Wie abgehoben und bescheuert muß man eigentlich sein ???


    Können die sich nur annäherend vorstellen, was manche Rallyefahrer sich den A...sch aufreissen , um ihr geliebtes Hobby auszuüben?


    Ich hab sowas von die Sch..e voll

    Das der DMSB nicht immer eine glückliche Hand bei Veränderungen hat, da gebe ich Dir Recht. Aber ist tlw. auch der FIA geschuldet, z.B. Ausschluss "ausländischer" Teilnehmer in nationalen Wettbewerden. Und das betrifft nicht nur den Rallyesport.



    So richtig Ahnung hast du aber nicht oder?


    Es geht hier gar nicht alleine um den "FIA Sprit" ( den wirklich kein Mensch braucht)


    Es gibt nun Mal unterschiedliche Spritsorten von unterschiedlichen Herstellern bis zu 102 Oktan (Aral Ultimate).
    Solange das der Fall ist entstehen Wettbewerbs- Vor-und Nachteile durch den Sprit. Das macht bei einem Turbo Fahrzeug bis zu 7-8 % Leistung im Vergleich zu 98 Oktan aus. Bekommst du dann unterwegs nicht den 102 Oktan Sprit kommt es zum Schaden oder du verzichtest permanent auf diese Mehrleistung gegenüber deinen Konkurrenten. Die unterschiedliche Konsequenzen und Vorgehensweisen kannst du dir vielleicht selbst zusammen reimen.
    Kleiner Tank??
    Beispiel Vogelsbergrallye : Zu Zeiten wo noch Schottenring gefahren wurde, hat nicht nur die gesamte "Spitze" heimlich getankt, da der Sprit ( bis zu 80 Liter FT3 Tank) für eine Etappe nicht ausgereicht hat. Es gibt eine Menge NAt A Rallyes in D , wo es ähnliche Probleme gibt und der passende Sprit nicht unterwegs verfügbar ist.


    "Ummappen Seriensteuergerät rein" ??????????
    !:mit Airrestriktor- alles klar ???!!