Beiträge von Negra16V

    Da bin ich aktuell eher mal gespannt, ob Mitte Oktober überhaupt noch eine Rallye im Hoheitsgebiet von König Markus von Bayern stattfindet! Vielleicht sollte man die Autos weiß mit schwarzen Punkten lackieren und sie damit als Fußball tarnen...

    Das Problem ist wie öfter hier, es Diskutieren aktive mit Fans / Zuschauern / Außenstehenden und diese sind dann auch noch unterschiedlichen Charakters... Dadurch entstehen Verschiedene Standpunkte und keiner versteht den anderen.
    Ich denke aber grundsätzlich, dass man als Teilnehmer, wenn man mal auf der Verbindungsetappe Zeit verloren hat, durch Reifenwechsel oder was auch immer, schon mal auf den Gedanken kommen kann, ein "bisschen Gas zu geben", um die Strafzeit knapp zu halten oder zu verhindern. Dabei bin ich mir sehr sicher, dass gerade die Leute, die vorne mitfahren das auch riskieren, es ist ja nicht so, dass man sowas noch nicht mitbekommen hätte. Der Blechtopf auf den man wirklich getrost verzichten könnte ist eigentlich kein Argument, wenn man sieht was an Geld investiert wird (Reifen etc.), oder das im Wald Rennsprit getankt wird, wo er verboten wäre, oder illegales Reifenwechseln! Dazu muss ich sagen, dass ich - Gott sei dank - noch nie in diese Verlegenheit gekommen bin - entweder kein Problem, oder entspannt ausgelegte Zeiten.
    In Nordbayern hat man das mal ganz gut geregelt, hier gibt es keine Strafzeit, nach überschreiten der Karenz ist man dann adw..
    Im Falle des Herrn Neuville ist das aber was anderes, zum einen wurde er nicht geblitzt oder ähnlich, sondern das GPS der Rennleitung hat ihn enttarnt dazu geht es um üppig Geld. Ich weiß nicht wie ausgefuchst und informiert sein Team ist, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass ihm sogar mitgeteilt oder gebilligt wurde, dass er so schnell fährt. Möglicherweise sind die auch nicht so ganz dumm und konnten sich grob ausrechnen, wie die Strafe ausfällt!
    Im Endeffekt, müssten die Strafen ähnlich hart ausfallen, wie die Strafzeit die man für zu spätes Stempeln bekommen würde, dann wäre das Problem eigentlich gelöst, da sich das schnell fahren nicht auszahlen würde. (Ich glaube was ähnliches wurde ja bereits geschrieben).

    Peace Mädels ;)

    Das steht eigentlich recht eindeutig auf der Seite der ADAC Retro Rallye Serie, siehe:

    https://www.motorsportpfalz.de…aften/retro-rallye-serie/


    Dokumente:

    - DMSB Basisausschreibung CS GLP 2021.pdf

    - Grundausschreibung Retro-Rallye 2021.pdf


    Dort steht:

    "Die Benutzung von Sicherheitsgurten (mindestens 3-Punkt-Gurte) ist vorgeschrieben." (6.2.8 Grundausschreibung)

    und:

    Für alle Fahrzeuge bei Rallye-GLP und Berg-GLP sind folgende Sicherheitsausrüstungen vorgeschrieben:
    - Modus 1: mindestens 3-Punkt-Gurte und ein 2kg-Handfeuerlöscher

    (5.2 Basisausschreibung)


    Heißt also für mich recht eindeutig, dass ein popeliger 3-Punkt (Serien-) Gurt ausreicht.

    Im Zusammenhang damit, dass anderseits ein feuerfester Overall vorgeschrieben ist, eigentlich etwas fragwürdig.


    Kommen andere Gurte zum Einsatz, müssen diese über eine ABE verfügen oder eingetragen sein - so würde ich das zumindest im Zusammenhang mit der Grundausschreibung 6.1.1 ("Zugelassen sind Automobile, die zum Zeitpunkt der Veranstaltung den Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) der Bundesrepublik Deutschland entsprechen.") und Artikel 6.2.7 sehen!





    Naja, ich bin ja schon 17" gefahren, es ist halt in alle Richtungen eng. Die Breite ist dabei nicht alleine das Problem, ein 215/45er Kumho hat dabei noch einigermaßen gut funktioniert, der 19/63er Michelin hat vorne die Kotflügel demoliert. Dabei ist der Michelin etwas schmäler als der Kumho, aber der Durchmesser ist größer.

    Bei den Hankook ist der 210/625 17 (215/45 17) ziemlich exakt so groß wie der 215er Kumho, das könnte schon knapp gehen, könnte aber halt auch minimal größer sein (da gehts um Millimeter) und dann eben Probleme machen.

    Daher wäre der 180/625 17 wahrscheinlich schon die bessere, sicherere Wahl, zumal er für einen Golf wohl auch ausreichen würde.

    Interessant wären halt vielleicht noch die internationalen Typen von Kumho  Hankook, die man ja nun auch überall fahren darf. Nur da eben das Problem, dass die Katalog Daten nicht immer ganz zusammenpassen.

    Fazit : Kosten muss es . Und man ist davon abhängig ob man immer wieder eine Genehmigung bekommt - kein Bestandsschutz also.

    Und wenn man keine mehr bekommt kann man das Auto direkt in die Presse befördern, da es ohne nicht mehr zulassungsfähig ist!

    Sicherlich etwas schwarzmalerei, aber wenn man das so hört, durchaus ein denkbares Szenario.


    Ich würde hier aber trotzdem solange beim Amt nachfragen, bis man zumindest eine konkrete Aussage bekommt, was warum nicht passt - wenn es abgelaufen ist, dann das Datum dazu, die Bitte sich das nochmal anzuschauen und ansonten auf das Verkehrsblatt 20/2012 Artikel Nr. 176 verweisen - dort wurden die Sachen mit dem KFP erstmals geregelt.

    Aus dem ersten Gefühl raus würde ich sagen, da hat einfach deine Zulassungsstelle irgendwas falsch verstanden.

    Der §70 an sich ist denke ich eher nicht ausgelaufen, da er ja alle möglichen Ausnahmen enthält, das hat mit Motorsport erst einmal nichts zu tun. Oder ist dein KFP abgelaufen, damit wäre ggf. auch die Ausnahmegenehmigung ungültig!?


    Theoretisch könnte auch die Sache mit dem RSC ein Grund sein - auch wenn ich es bezweifle. Aber alleine dass zusätzlich zum DMSB hier nun auch der RSC in Erscheinung tritt und es dahingehend vermutlich auch irgend eine Veröffentlichung in Richtung der Ämter gegeben hat, könnte dort schon für die entsprechende Verwirrung gesorgt haben...

    Weiß man denn mittlerweile, welche Piloten die 15 Opel Elektro Boliden in Sulingen bewegen werden?

    Oder anders gefragt, was ist der Grund, warum man "nur" drei Wochen vor der ersten Veranstaltung so ein Geheimnis daraus macht? Bezüglich Sponsorensuche, PR etc. müsste das doch eher kontraproduktiv sein!


    In der Nennliste Sulingen findet man nur Platzhalter - wobei mal kurzzeitig ein Team aus den Niederlanden zu sehen war, was aber dann wieder weg war. Beim ADAC sind die Infos auch eher spärlich - was mich aufgrund eines so neuen, einzigartigen Projekts auch etwas irritiert. Auch das negative Gerede (keine Starter, technische Probleme, kein Strom im Service etc.) wird dadurch denke ich nicht besser, bzw. dadurch schleichen sich doch automatisch solche Gedanken ein.


    https://www.adac-motorsport.de/adac-opel-e-rally-cup

    Die Aussage mit den Kosten war eher auf die Gruppe F bezogen, weniger aber wegen den Kosten für das Basisfahrzeug, eher wegen den Umbaukosten, bzw. Kosten für Teile die es noch nicht gibt und erst erschaffen und erfunden werden müssen ;-).

    Interessant ist es aber auf alle Fälle!


    Mit einem "alten" (8J) TT RS sollte man noch G fahren können, da 340Ps - wenn es kein "Plus" Modell ist?! Mit dem neuen 400Pser gehts nicht, stimmt.

    Denke ist etwas Streckenabhängig, wer hier Vorteile hat.


    Ist halt wenigstens ein kleines schnittiges Auto, das auch in der Gruppe G mit der agressiven Optik bestimmt nicht ganz so behäbig daher kommt!

    Update von Satorius Motorsport:

    Ob das Teil in der Gruppe G mit 261= 274Ps gegen Fahrzeuge wie TT RS mit 360 = 378Ps (der der neue mit 400 = 420Ps) oder BMW M140i mit 340 = 357Ps anstinken kann wird man sehen, wird zwar etwas kleiner und wendiger sein, aber wer weiß. (Zahlen nach dem "=" - Zeichen sind inkl. 5% Gruppe G Toleranz)


    Für die F sicher ein Interessantes Ding, da man hier in der NC2 bis 3l fährt (1,6 * 1,7 = 2,72). Leistungsmäßig wird man hier auch auf ähnliche Werte wie mit einem 2l Turbo kommen, da limitierende der Air-Restriktor identisch ist.

    Allerdings ist es wahrscheinlich mit Abstand das teuerste Auto für diese Klasse, ein 3l M3 (E36) wird hier schon günstiger sein.

    Zwei Dinge würden mir noch einfallen, gerade weil du OMP erwähnst, evtl. hätte auch der Jürgen Bertl noch ein paar Infos, der hatte damals auch viel Kontakt zu VWM (meine ich...) und war später dann OMP Händler (vielleicht ein Grund für die OMP Teile in den Autos?!). Ich kann und mag aber nicht beurteilen ob er was auswendig weiß und wenn nein ob er was recherchieren würde - er ist Teilehändler und nicht die gute Fee...

    Wenn das Auto ohne Unterbodenschutz ist - vor allem wenn es so aussieht als wäre nie einer dran gewesen - dann wird es schon ein original Auto gewesen sein (oder jemand hat perfekte Arbeit geleistet).

    Mit der Fahrgestellnummer würde ich mich einfach mal direkt an VW wenden, oder ans KBA, ich könnte mir schon vorstellen, dass die weiterhelfen, wenn man nett fragt.

    Ansonsten muss man auch immer im Hinterkopf behalten, dass die Werke, bzw. deren Motorsportabteilungen teilweise auch nur mit Wasser gekocht haben (vor allem Damals)

    Als Beispiel, ich habe Querlenkerzeichnungen von frühen Golf 3 Gruppe A, die wurden von Hand gemacht und waren zum Teil bessere Handskizzen, dann wurde wieder was kopiert, durchgestrichen, ein Maß geändert usw... Man darf also nicht glauben, dass es ein perfektes Auto gab und alle waren dem gleich... Dadurch dass es in der Homologation für viele Teile keine Maße braucht, konnte man natürlich schon auch immer noch das ein oder andere Maß mehr oder weniger wild Ändern. War sicherlich in der Gruppe N nicht so das Problem (da viele Serienteile nötig) aber in der Gruppe A definitiv.

    Rennente ,der Macht Rudi hatte ab ca. 2003 den 6N2 GTI, also den 1,6er Gruppe N. Zumindest kenne ich kein anderes Auto von ihm und ewrc sagt auch nichts anderes - und in dem bin ich schon 1x als Beifahrer drin gesessen ;).

    Ansonsten hilft vielleicht auch die Homologation etwas weiter, ist für den 1,4er von der FIA frei verfügbar:

    https://historicdb.fia.com/car/volkswagen-polo-16v-14

    https://historicdb.fia.com/car/volkswagen-polo-14

    (Gilt aber für den Wettbewerb nicht, da falsches Papier und nicht gestempelt.)


    Dort sieht man ja halbwegs was homologiert war - es muss zwar nie alles homologierte verbaut gewesen sein, es gehört sich aber zumindest nichts in ein originales Auto hinein, was nicht homologiert war...

    Wenn in der Gruppe A Homologation keine "heißen Teile" homologiert sind würde das darauf hindeuten, dass es ein reines Gruppe N Auto war - die Basishomologation ist immer die A Homologation.

    Hallo,

    Da ich auf der Suche nach neuem, passenden Reifenwerk für meinen Golf 2 bin und nun ziemlich Richtung Hankook tendiere, wären die exakten Maße dieser Hankook Asphalt-Rallye-Reifen interessant.

    Problematik dabei ist, dass durch die verwendeten 7,5x17" Felgen (damit ist 17" gesetzt) einerseits keinen zu schmalen Reifen möchte, andererseits ein Golf 2 Radhaus in Gruppe F Ausführung nicht endlos Platz bietet, bzw. für 17" schon sehr grenzwertig ist - in alle Richtungen.

    Die Katalogdaten von Hankook sind mir gut bekannt, allerdings gibt es da teilweise mehr oder weniger große Abweichungen, die in meinem Fall schon einen Fehlkauf verursachen könnten.


    Interessant sind die Typen Z205, Z209 und Z210 in den Dimensionen:

    - 180/625

    - 190/625

    - 200/625

    - 210/625

    Davon die Breite der Lauffläche und Durchmesser.


    Wenn jemand solche Reifen in schlechtem oder gebrauchten Zustand liegen hat würde ich - für den Fall, dass man sich beim Preis einigen kann - auch welche kaufen.

    Sehe das Auto auch in der NC2, bzw. in der darin enthaltenen Gruppe F bis 3.000cm³. (Hubraumfaktor 1,5)

    Falls das Auto noch sehr serienmäßig ist, käme vielleicht noch die passende Klasse der Gruppe G in Frage.

    Oder das Auto war Gruppe A (oder N) homologiert, dann wäre vielleicht auch die Klasse CTC möglich - da wird es aber etwas kompliziert, denn hier wäre der Hubraumfaktor für Dieselfahrzeuge 1,7 anstatt 1,5 vom Gruppe F Reglement, sprich du bist über 3000cm³ Einstufungshubraum und fährst dann NC1 - dafür darf der Air-Restrictor 37mm (oder 35mm für Gruppe N) haben.


    Zu bemerken ist vielleicht noch, falls man Gruppe F fährt:

    - 35mm Air-Restrictor (Gruppe F Reglement Art. 7.2)

    - Dieselpartikelfilter (Gruppe F Reglement Art. 7.3)

    Ja, ich will hier keinen den Spaß vermiesen und es ist auch völlig legetim sowas einzubauen!
    Aber ich sehe es so, der Satz Nockenwellen - egal welche - kostet immer um 800€. Dann erneuert man vielleicht noch ein paar andere Sachen beim Einbau (Steuerkette etc.?!) Dann ist ja der Aufwand auch nicht ganz unerheblich, damit es vernüftig läuft braucht es irgend eine Art von Steuergerät Anpassung - der günstige CUP-Chip wird beim M44 nicht passen?!
    Zu allem Unglück baut man die edlen Nockenwellen vielleicht noch in einen Motor ein der schon 200tkm gelaufen hat...


    Dann bin ich finanziell und vom Aufwand her an einem Punkt, wo eine komplette Motorrevision mit neuen Kolben auch nicht viel mehr gekostet hätte und dann sind Ventiltaschen auch gleich gesetzt, oder vernüftige Kolben verbaut.
    Die andere Frage ist, ob ein M44 das aller glücklichste Tuningobjekt ist, da wäre der genannte M42 evtl. besser. Aber wenn man ihn nun mal hat, warum nicht. In der 2l F sind halt 200PS mittlerweile Stand der Technik und ob man dann mit 140Ps oder 160Ps fährt macht evtl. nicht den riesigen Unterschied.
    Einen Vorteil hat der M44 allerdings - man kann und darf im E36 vier der sechs M3 Einzeldrosselklappen daran fahren ;).


    Für den CUP wars halt bissl was anderes, da hatte jeder das Gleiche, das Paket hat zusammengepasst und man hatte eine einfache, sichere Lösung.

    Die Ventiltaschen sind bei Mahle mit 1,3 bzw. 1,6mm angegeben, die Kopfdichtung hat 1,75mm.
    Plant man im Überschneidungs-OT 1,5mm Luft ein kann man Nockenwellen mit (1,75 + 1,3 - 1,5 =) ca. 1,5mm Hub in OT fahren - in der Theorie.
    Das deckt sich auch mit Hecklers Aussage.


    Aus meiner Sicht kurz zusammengefasst: Schade fürs Geld.


    Bleibt nur die Frage offen, ob die "entsprechend hohe Gebührenrechnung" auch einkalkuliert war und was "entsprechend hoch" für eine Organisation wie den DMSB bedeutet, sprich ob die Kosten-Nutzen Rechnung aufgeht.


    Abgesehen davon stellt sich halt dann noch die Frage, was das für die Aktiven (und ggf. auch Sportwarte) effektiv bedeutet, nur weil jetzt erstmal das Reglement abgesegenet wurde, wird sich ja ansonsten zunächst einmal nichts ändern - somit ist also auch keinem geholfen.
    Noch ein - zwei solcher Zeitfressenden Aktionen und der RSC wird wirklich irgendwann zermürbt sein!

    Nur mal schnell 2 Sachen von meiner Seite.


    1. Wenn ein Protest darüber geschrieben wurde, ist es wirklich so kompliziert das nachzuprüfen wie viele Gänge sich schalten lassen ? Ich glaube nicht. Falls doch könnten die technischen Kommissare das bei der nächsten TA nachholen um wenigstens zu sehen ob es jetzt passt ?


    Naja, es ist vielleicht nicht ganz so banal wie es aussieht.
    Ich glaube du siehst es aus der falschen Richtung, denn ja, die Anzahl der verfügbaren Gänge im Auto festzustellen ist das eine.
    Sicher zu wissen, mit wieviel Gänge das Auto ausgeliefert wurde das andere! (Sondermodelle, Varianten etc...).
    Beim EVO gibt es dann noch den Leckerbissen dass die Modelle 7-9 sehr ähnlich sind, aber in der Gruppe G die Teile nicht untereinander getauscht werden dürften.
    Sprich man muss (meiner ungefragten Meinung nach...) sehr konkret über die ABE-Nummer (die sich auch mit der Gruppe G Liste decken muss) die Ausstattung beim Hersteller oder Importeur Erfragen - und dabei auch noch sicher gehen, welche Lancer EVO Baureihe man vor sich hat - das ist nämlich in der G-Liste auch nicht einwandfrei ersichtlich.
    Da Lob ich mir halt einen Golf, da sieht man welches Modell man vor sich hat ;).