Auswirkungen Corona Virus Covid-19 im Rallyesport

  • Bei einer Rallye kommt man sich doch auch nicht näher als im öffentlichen Leben! Bei den Rasenklapsern sieht man, auf der Bank mit Maske im Spiel beim Torjubel stecken die sich bald die Zunge in den Hals. Und beim Einkaufen macht auch niemand den Einkaufskorb sauber. Muß bei einer Rallye Dan der Baum desinfiziert werden wen Zuschauer zugelassen werden? Also irgendwo muss man mal die Pinke Brille absetzen. Sorry wieder meine persönliche Meinung. Die Verdummung wird doch immer größer und keiner weiß mehr was das richtige ist. Schönen Abend.

  • Sicher ist die Entscheidung nicht leicht in der Situation , aber es muss dann aber auch die Frage erlaubt sein , wie soll es mit dem Sport ( Motorsport ) im nächsten Jahr überhaupt weiter gehen !? So Gott will , gehen die Corona Zahlen zu Weihnachten ein klein wenig nach unten ( ich glaube nicht daran ) , dann hocken Familien mit Opa , Oma , Tannte und Onkel unterm Weihnachtsbaum und feiern vielleicht auch noch Sylvester zusammen und was kommt dann danach .....ganz sicher der nächste Hammer der Politiker und das Land wird wieder runter gefahren !

    Ich finde es daher gut , das es Veranstalter gibt , die sich Gedanken machen wie es auch mit Corona ( trotz hoher Zahlen ) weiter gehen kann ( muss ) ! Trotz des Angebots der Regierenden an die Gastronomen , wird es ganz sicher in der nächsten Woche Entscheidungen der Gerichte geben , das Gastronomie und Hotels wieder öffnen dürfen ! Wenn sich jetzt Sportarten wie zB. der Motorsport keine Gedanken macht wie es trotz Corona weiter gehen kann / muss , dann ist der Motorsport ( der eh zur Zeit schon einen schweren Stand hat ) nicht mehr zu retten !

  • Lauda12 sorry, mit solchen Aktionen, jetzt unbedingt auf Teufel kommt raus eine Veranstaltung durchzudrücken, tut man dem ohnehin bei grossen Teilen der Bevölkerung ungeliebten (oder sogar gehassten) Motorsport sicher keinen Gefallen. Im Gegenteil, die Akzeptanz in der Bevölkerung und den Behörden leidet meiner Meinung nach darunter.

  • Ich glaube wir müssen uns langsam damit abfinden , das Corona seit diesem Jahr zu unserem Leben dazu gehört und das ein Impfstoff ganz sicher nicht die Lösung sein wird ! Wenn wir jetzt auch noch den Motorsport in ein Loch fallen lassen , dann kommt dieser da sehr schwer wieder raus . Ganz schlimm wird es den Rallyesport treffen . 1. Ist ist die jetzige Situation Wasser auf die Mühlen derer die eh schon gegen den Rallyesport wettern ( sehr doch es geht auch super ohne die Umweltverschmutzer ) , 2. wird es durch Corona immer schwerer Sponsoren zu finden die den Geldbeutel aufmachen , egal ob Aktiver oder Veranstalter und 3.auch die ganze EAuto Geschicht leistet ihren Beitrag ! Jetzt aus welchen Gründen auch immer , den Kopf in den Sand zu stecken um auf " bessere Zeiten " zu hoffen ist meiner Meinung nach der falsche Weg . Die Fußball Bundesliga zieht mit einem guten Konzept auch ihr Ding durch ...da regt sich niemand auf !!

  • hier die angesprochene Antwort aus dem anderen Bereich (Hessiches Bergland):


    Alle Schiedsrichter, egal welche Liga, haben Jobs. Aber darum geht es nicht.


    Hatte deinen Post exemplarisch rausgepickt. Ich lese hier in jedem dritten Post irgendwas über Fußball, meist schlechtes. In Bezug auf Corona sind das komplett unterschiedliche Welten. Das eine ist eine Multimillionen Euro Industrie, das andere ist zum größten Teil Hobby. Nehmt doch die Formel 1 als Prellbock. Passt zumindest thematisch.


    Vergleicht den (Profi)Fußball mit der Situation bei BMW, der Bahn, Siemens etc.

    Heimische Rallyes könnt ihr mit dem (Amateur)Fußball vergleichen und dort... ruht der Ball.


    Selbst die wirklichen Profiveranstaltungen im Rallyesport werden abgesagt. Und das aus gutem Grund

  • Stimmt zwar nicht. Aber egal. Ihr wisst es eh alle besser. Was weis schon ein (ehemaliger) Schiedsrichter über Schiedsrichter!
    btw ist Fußball im gegensatz zum Fußball ein Kontaktsport. Aber das passt ja nicht zur zur Argumentation.
    Solosport ist nämlich nach wie vor Erlaubt. Hier sind es eben 2 Personen.
    Aber wenns nicht in die Argumentation passt, werden solche "Details" gerne ignoriert!
    Ich hoffe trotzdem das die 2 Verbliebenen Veranstaltungen (Lausitz und Hessisches Bergland) stattfinden können! Zur not auch ohne deinen Segen!

  • Kontaktsport hin oder her. Profifußball = Industrie! Amateurfußballkontaktsport = verboten!

    Und wenn deine drei Schiedsrichter nicht wissen, dass sie noch arbeiten müssen. Nicht mein Problem. Aber wie gesagt, gehört hier nicht her.


    Ich würde gerne schreiben, dass die Veranstaltungen stattfinden sollen, von mir auch aus sollten. Würde es jedem Veranstalter und Teilnehmer gönnen. Von Herzem.

    Aber leider gelten ab Montag Regeln - für alle!

    Ob die nun sinvoll sind, können wir gerne zu Tode diskutieren. Aber selbst bei dieser Diskussion käme der Rallyesport momentan recht weit hinten. Gaststätten, Hotels, Kinos, kosmetische Dienstleistungen etc - alles wichtiger.


    Letztlich muss eine Regierung Sachen regeln. Und ich bin, wenn ich mich so auf der Welt umschaue, froh um unsere.


    Und jetzt ab, zu Mutti auf die Couch, Solosport zu zweit machen

  • Und wenn deine drei Schiedsrichter nicht wissen, dass sie noch arbeiten müssen. Nicht mein Problem. Aber wie gesagt, gehört hier nicht her.

    Die wissen das. Nur manche Fachleute wie du wissen es hald besser. Werde ihnen ausrichten das sie von dir ab jetzt ein Gehalt bekommen damit sie "nur noch" pfeifen können!

    Aber stimmt. Eigentlich nicht das Thema. Sondern die Definition von "Profi-Sport" bzw. "Profi-Veranstaltung". Denn genau daran unterscheidet sich, ob die Veranstaltung stattfinden darf oder nicht!
    Mein Vergleich diente nur dazu um aufzuzeigen, das bei leibe nicht jeder "Teilnehmer" einer Profi Liga auch ein "vollzeit-Sportler" ist.
    Ist übrigens bei den Meisten "Saison-Sportarten" so. Selbst auf hohem Level!
    btw. Kannst dich ja mal schlau machen was die Damen in der 2. Bundesliga verdienen. Dabei sind die deutlich freundlicher als die Kerle!

    Aber das weist du sicher viel besser!

  • Die wissen das. Nur manche Fachleute wie du wissen es hald besser. Werde ihnen ausrichten das sie von dir ab jetzt ein Gehalt bekommen damit sie "nur noch" pfeifen können!

    Lesen und verstehen. Ich habe nie etwas anderes behauptet.

    Aber sehe, es ist spät. Nach nem langen Tag vorm Bildschirm tun die Äuglein weh.


    Und bei der von dir aufgezeigten Unterscheidung von Profisport und dem Verdienst von einigen Profisportlern gebe ich dir sogar recht. Ändert jedoch nichts daran, dass es professionell organisierte Ligen unter großen nationalen Dachverbänden sind.


    Aber, sollte jedoch eine (gut gemeint genannte) Profiveranstaltung (Warum eigentlich? Wegen dem FIA Prädikat?) an der zu 95% Hobbysportler und 99% Hobbyhelfer teilnehmen stattfinden dürfen?

    Das wären dann doch zu viele Äpfel und Birnen

  • Delta ...mir geht's nicht darum auf Teufel komm raus Rallyes zu veranstalten...man muss aber der Realität ins Auge schauen , Corona wird uns noch ganz lange beschäftigen und irgend wann muss man von der Denke weg kommen , dass man mit irgend welchen Aktivitäten oder Aktionen jemand anstecken könnte . Wir müssen akzeptieren das wir uns irgend wann alle invizieren und niemand garantiert uns das wir nach einer Impfung vor Corona gefeiht sind . Wir werden mit Corona leben müssen , wie mit Grippe oder Krebs , so traurig wie es ist , es gibt jetzt eine Krankheit mehr an der Menschen sterben . In dem wir uns verstecken und nicht mehr vor die Tür gehen ( dürfen ) halten wir vielleicht die Zahlen im Griff , aber ob das dann ein Leben ist , dass lebenswert ist , bezweifle ich . Darum last uns die schützen deren Leben durch Corona gefährdet ist , dazu gehören auch Ärzte und Pfleger , alle anderen müssen so viel Verantwortung entwickeln und sich so verhalten das Corona nicht aus dem Ruder läuft, aber sich "verstecken , verstecken müssen " ist sicher der falsche Weg und diesen Weg muss auch der Sport / Motorsport finden !

  • Ich glaube, ich bin nicht der einzige, der davon überzeugt ist, dass das Corona Ansteckungsrisiko im Freien mit 1,5 Meter Abstand einfach gegen 0 geht! Also Abstand halten, möglichst alles im Freien oder in "zugigen", gut durchlüfteten Räumen durchführen und wenn die 1,5 m Abstand nicht zu halten sind (möglicherweise, weil sich andere falsch verhalten), dann Maske aufsetzen! Keine Hände schütteln und natürlich keine Begrüßungsbussis. Dann wird nichts passieren! Ich akzeptiere die Meinung von Herrn Kuhnqvist, würde die Lage auch so sehen wie er, wenn eine Besserung der Corona Lage in Sicht wäre. Jetzt haben wir seit 9 Monaten diesen besch***enen Zustand, warum glaubt irgendjemand, dass sich das bald ändern wird? Ich fürchte, wir müssen uns diese neuen Gegebenheiten anpassen, selbstverständlich auch in allen Bereichen unseres Lebens, nicht nur im Rallyesport!

  • Dem Artikel von Lauda12 ist nix hinzuzufügen...einfach den Punkt getroffen. Wir Leben im jetzt und heute. Hoffentlich begreifen das auch die Politiker und einige Vieologen. So wie jetzt machen wir Alkes kaputt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch das gesellschaftliche Leben.

  • Aber leider gelten ab Montag Regeln - für alle!

    Ob die nun sinvoll sind, können wir gerne zu Tode diskutieren. Aber selbst bei dieser Diskussion käme der Rallyesport momentan recht weit hinten. Gaststätten, Hotels, Kinos, kosmetische Dienstleistungen etc - alles wichtiger.


    Letztlich muss eine Regierung Sachen regeln. Und ich bin, wenn ich mich so auf der Welt umschaue, froh um unsere.

    So siehts nämlich aus! Ob nun Fussball, Motorsport, Karneval oder was weiß ich, das ist derzeit so was von Nebensache. Klar, die Leute, die damit ihr Geld verdienen, sind nicht zu beneiden. Und auch ich halte einige Regelungen für übertrieben. Aber besser ein Jahr aussetzen als das restliche Leben lang tot.

  • Dann mal eine Gute(?)-Nacht-Geschichte

    Lange war der - nennen wir ihn - Hinterbirnbacher Herbstduathlon geplant, viele Organisator*innen haben ebenso viele Stunden ihrer knappen Freizeit geopfert. Die Stadthalle mit den Umkleiden ist gebucht, die Startnummern bestellt, der Rostwurstwagen angefordert. Und dann kam der Herbst. Und weil der regionale Dachverband ein Hygienekonzept ausgearbeitet hat, wird auch noch fleißig Desinfektionsmittel angefordert.
    Dann steigen die Zahlen. Erst wird der eine, dann der andere Lauf im Umkreis abgesagt.
    Aber man hat doch in Hinterbirnbach so viel Zeit dort hinein investiert! Und es sind doch auch zwei Athleten dabei, die schon bei der DM teilgenommen haben... Also ziehen die Hinterbirnbacher es durch, schön mit Hygienekonzept, 2er-Start, je 30 Sekunden Abstand.

    Ortswechsel. Vorderbirnbach. Hilde Müller möchte mit ihrem Mann Heinz an diesem schönen Samstag noch schnell einkaufen. Aber jetzt ist doch tatsächlich die K12345 gesperrt! 10 km Umweg nach Brombeerhausen... Weshalb eigentlich? Wie, eine Sportveranstaltung? Duathlon, so so... Ins Theater dürfen die beiden nicht mehr, und die Enkelin darf momentan ja auch nicht zum Fußball-Training. Das kann ja wohl nicht sein! Wenn die Monika das erfährt, ihr Schwager ist ja der Ortsvorsteher...


    Zurück in Hinterbirnbach. Jens Johmerer wollte heute eigentlich lange schlafen. Aber draußen ist mehr Treiben als gewöhnlich - die üblichen drei Gassigeher sind für gewöhnlich schweigsame Genossen, die Hunde zahm. Er schaut aus dem Fenster und traut seinen Augen nicht: Da laufen ja ständig Leute vorbei! Einer an den anderen gereiht, der eine wird überholt, der andere überholt am Anstieg. Und Zuschauer?!
    Schnell schlüpft er in die nächstbesten Schuhe und aus der Haustür hinaus. Ein paar Gesichter kennt er, aber sonst... Aha, alle
    zufällig vorbeigekommen. So so... Alle anderen dürfen nicht, nur die paar laufenden Hungerhaken stören ihn beim Schlafen, weil natürlich ein paar Außenstehende anfeuern und einige wenige Läufer schnaufen wie die Brienzer Dampflok. Jens ist die Missgunst ins Gesicht geschrieben, schließllich darf er auch nicht mehr auf den Tennisplatz mit Freundin Wiebke. Zum Glück kennt er da doch den Axel von der Lokalpresse, der freut sich immer über Anregungen für den Lokalteil...


    Natürlich macht der Veranstalter nichts falsch, setzt sein Konzept bestens um. Nur ist es an diesem Wochenende die einzige Freizeitveranstaltung, die im gesamten Bundesland stattfindet. Davon bekommt nicht nur Axel von der Lokalpresse Wind. Und bei den Vereinsvorsitzenden steht das Telefon nicht mehr still, schließlich sitzen dem Bürgermeister die Kaninchenzüchter mit ihrer Rassezuchtausstellung und die NordicWalking-Gruppe im Nacken und er muss sich ja aus der Affäre ziehen.



    Bin voll bei Hertelbert . Es ist absolut verständlich, die Veranstaltung, in der viel Herzblut steckt, durchführen zu wollen. Aber es ist in diesem November das falsche Signal. Da kann es keine Gewinner geben!
    Im Zweifelsfall sind es dann "immer die, die sich im Lockdown für etwas Besseres gehalten haben." Damit verspielt man eventuell wichtige Sympathien, die gerade der Rallyesport als Lärmquelle und "Umweltverschmutzer" eigentlich mehr benötigt denn je...
    Wenn man davon ausgeht, dass uns Corona noch bis ins Frühjahr 2022 beschäftigen wird, sollten Konzepte her - die dann aber auch über entsprechende Ebenen der Politik abgesegnet sein sollten. Und das wird sich im November nicht mehr ändern - das gäbe wieder Regelwirrwarr und den Schuh möchte sich mMn auch momentan niemand anziehen.

    Nett to know: Unser örtliches Leichtathlethik-Training, das ja per se auf dem Platz kompett individuell absolviert werden kann, wird auch für vier Wochen pausieren.

    #stayathomeandhealthy

    Einmal editiert, zuletzt von Litermonti ()

  • also ich glaube die Pandemie deckt jetzt mal schonungslos auf in welche Gesellschaft wir aktuell leben. Nämlich in einer Ich-/ oder auch Ego Gesellschaft. Warum soll ich auf meinen Spaß verzichten?- warum soll ich auf andere Rücksicht nehmen? Ich will ich will ich will..... Rücksicht? Naja wenn dann sollen die anderen auf mich Rücksicht nehmen. Das könnte man jetzt beliebig fortführen. Die wenigsten haben gemerkt was jetzt wirklich wichtig ist- nämlich Zusammenhalt in der Gesellschaft und Rücksicht auf andere nehmen, um die aktuelle Situation bestmöglich und schnellstmöglich wieder so zurückzudrehen wie im Sommer, das wieder ein "etwas normaleres" Leben MIT dem Virus laufen kann. Ich glaube viele sind einfach zu verwöhnt vom sorgenfreien Leben, so das die jetzige Situation einfach überfordernt ist für den ein oder anderen

    Ich war vorhin bei meinen Eltern ( beide 85 aber zum Glück fit) - Wenn die aus ihrer Jugend erzählen.... wenn das einige hier erleben müssten würden Sie wahrscheinlich den nächsten Baum suchen. Die haben mehrere Jahre ihrer Kindheit in Luftschutzbunkern verbracht.Und nach dem Krieg waren die Jahre auch nicht prickelnd- Die haben keine Probleme mal zuhause zu bleiben, das einzige was die vermissen sind ihre Kinder/Enkel. Klar kann der ein oder andere jetzt sagen die sind ja alt...klar, aber trotzdem waren die 3-4 Tage in der Woche unterwegs. Mal Cafe trinken hier mal Besuche da, mal in die Stadt.... usw. Aber die haben verstanden was jetzt wichtig ist.

    Ist es denn wirklich so schwer einfach mal auf etwas zu verzichten?

    Gut das es keine Atomkraftwerke mehr gibt die in die Luft fliegen könnten und auch Kriege weit weg sind....

    Das wäre ein Problem, das Virus zwar auch aber nichts was uns extremst einschränkt oder?

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