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Thema: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

  1. #31
    DAF
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Zitat Zitat von 70er80erFan Beitrag anzeigen
    Es wird die Zeit kommen , wo Ihr mit Verlängerungskabel Service macht.
    Ironie aus
    Ich bin schon mal ein elektro Auto gefahren und würde es jeder Zeit gegen einen Verbrenner tauschen. Das Drehmoment ist unglaublich und er nimmt sofort Gas an. Das einzige Problem ist die Reichweite.
    Am besten sind die Antworten, welche mit der Frage nichts zu tun haben.

  2. #32
    DAF
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Ich weiß nicht ob es der Zukunft zuträglich ist, die "beleidigten" Aussteiger wieder zurück zu betteln.
    Aber der DMSB und ADAC könnten mehr in Öffentlichkeitsarbeit investieren. Artikel in Zeitungen veröffentlichen. Youtube Kanäle forcieren. Oder Fernsehübertragungen subventionieren aller Snooker. Wer kannte schon Snooker in Deutschland bevor Eurosport das rund um die Uhr übertagen hat. Und jetzt hat Snooker eine riesen Fangemeinde mit eigenem WM Turnier in Deutschland.
    Genug Geld müsste ja da sein. Zumindest der ADAC weiß schon gar nicht mehr wohin mit dem Geld, wenn man sieht in was die alles investieren.

    Und eine wirklich günstige Einsteigerklasse wäre gut. Selbst in der Gruppe G ist so viel erlaubt, dass ein konkurentzfähiges Auto richtig Geld kostet.
    Am besten sind die Antworten, welche mit der Frage nichts zu tun haben.

  3. #33
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Zitat Zitat von Hertelbert Beitrag anzeigen
    Meine Gedanken, als Außenstehender, die Orga betrachtet:

    Soweit möglich, die Anzahl der Rennen minimieren. Sprich Veranstaltungen zusammenlegen und gemeinsam organisieren.
    So hat man evtl eine Gegensteuerung zu sinkenden Starterzahlen und mehr Freiheit bei Streckengenehmigungen.
    Dafür müssten aber Clubs über ihren Schatten springen und ihr "Baby" teilen, wenn nicht sogar aufopfern
    Hm,

    deine "Lösung" würde dem DMSB bestimmt prima gefallen... Aber unter Retten oder meinetwegen wieder vorwärtsbringen verstehe ich was gänzlich anderes, als weniger Veranstaltungen.

    Die Veranstaltungen hatten ja bis vor Kurzen noch gute Starterzahlen, also fehlt es doch wohl plötzlich an Aktiven...

    Meine Meinung, um den Rallyesport wieder attraktiver zu gestalten, müsste man wohl (auch) an der Wurzel des Übels anpacken. Sprich den DMSB umkrempeln, oder wenn das nicht geht, die Konkurrenz ausbauen...

    Aber dazu müssten Aktive und Veranstalter sich schon einig sein. Aber das ist ja auch nicht so leicht mit der Einigkeit. Liegt wohl weniger am Guten Willen, als auch daran, dass jeder das im Detail oder auch im Großen Ganzen anders sieht.

    Fritz K. scheint da eher den Duldsamen zu geben, der die Umstände nimmt wie sie sind und halt ein neues Auto aufbaut... Für mich käme das nicht so leicht in Frage. Koch-Assman habe ich auch dieses Jahr noch nicht gesehen... Viele Andere sind garnicht betroffen und wollen das ganze Theater nicht recht verstehen, oder es interessiert sie nicht.

    Da bin ich keine Ausnahme, ohne Frank wüsste ich kaum, dass der Rallyesport im Norden Deutschlands praktisch kaum existiert, und es hat mich auch nicht weiter interessiert. So hat jeder seine mehr oder weniger berechtigte Sicht der Dinge, wie soll da großartige Einheit aufkommen?

    Persönlich neige ich dazu, einfach mit den Füßen abzustimmen. Da kann man auch sagen, ich mache es mir einfach... Aber mich beim DMSB zu engagieren und meine Ideen erfolgreich einzubringen, dazu hab ich auch wieder nicht die Zeit, die Lust und bestimmt auch nicht die Fähigkeiten. Was soll man also zusammen tun? Den Padamoh unterstützen scheint mir sinnvoll, auch wenn ich da kaum Aussichten auf Erfolg sehe. Und dann denke ich wieder, "sei nicht blöd,vergiss alles mit DMSB und AC-DC und unterstütze den NAVC". Denn die machen aus meiner Sicht viel mehr richtig, die Strukturen sind offener und Beschlüsse werden im Rahmen einer Sportfahrertagung gefasst. Also von den Aktiven, nicht von "nur noch"-Funktionären.

    Gruss Jo
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  4. #34
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Moin

    Eine Lösung wäre maximale Reifenbreite max 205 mm, dann ist das mit der Leistung egal und die "keinen " hätten wieder Gesamtsieg Aussichten!
    Und es wird wieder Auto gefahren, nix Schienen!
    Gruß Rainer

  5. #35
    Senior Member Avatar von zores
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Mich als Nicht-Aktiver würde mal brennend interessieren wer denn wirklich auf Ergebnis fährt und wer nur für den Spaß. Fernab der potentiellen Gesamtsieger habe ich als Besucher von vorwiegend R35/70 eigentlich den Eindruck es geht sehr vielen um Spaß und Geselligkeit, ein tolles Hobby unter Gleichgesinnten halt.
    Aber der mangelnde Nachwuchs bzw. Neueinsteiger werden ja wohl kaum alle mit den Gedanken zu Hause bleiben dass sie eh keine Chance haben.
    Mich als Zuschauer fasziniert an der Rallye eher die Vielfalt an Fahrzeugen, unterschiedliches Können der Aktiven, Improvisation und ein gutes Gespräch vor Ort.
    Ich finde zwar die reduzierten Starterfelder echt Schade, aber beim Zuschauen vor Ort war das dann weit weniger schlimm wie erwartet.
    Trotzdem würde ich mir natürlich wieder größere Felder und ein paar spektakuläre Autos zurück wünschen.
    Eines aber noch viel mehr:
    Aufhören sich hier im Forum gegenseitig zu verprügeln und Gleichgesinnte oder Veranstalter pauschal anzugreifen. Das zieht die Sache nämlich noch weiter runter als sie jetzt schon ist.
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  6. #36
    Senior Member Avatar von Lauda12
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Zitat Zitat von Hertelbert Beitrag anzeigen
    Meine Gedanken, als Außenstehender, die Orga betrachtet:

    Soweit möglich, die Anzahl der Rennen minimieren. Sprich Veranstaltungen zusammenlegen und gemeinsam organisieren.
    So hat man evtl eine Gegensteuerung zu sinkenden Starterzahlen und mehr Freiheit bei Streckengenehmigungen.
    Dafür müssten aber Clubs über ihren Schatten springen und ihr "Baby" teilen, wenn nicht sogar aufopfern
    Ich denke so verkehrt ist der Gedanke nicht , gerade wenn man hier den Südwesten der Republik betrachtet . Hier haben sich in den letzten Jahren viele viele Veranstaltungen auf engstem Raum aufgetan , weil jeder Verein irgend wie etwas auf die Beine stellen wollte ( daran gibt es auch nichts zu meckern ) . Nur hat man meiner Meinung nach vergessen , das sich die Uhr weiter dreht und auch die Zeit im Rallyesport nicht stehen bleibt und es muss die Frage erlaubt sein , müssen / sollen Fahrzeuge vor Baujahr ( von mir aus ) 2000 und wenn man ganz extrem ist vor 2010 in aktuellen Meisterschaften um Punkte kämpfen ? Warum schafft man es nicht für Fahrzeuge vor 2000 / 2010 eine eigene Meisterschaft auf die Beine zu stellen , wo auch um Punkte und Zeiten gefahren wird . Bei vielen Veranstaltungen gibt es Historisches Starterfeld , es muss doch möglich sein, irgend wie die ehemaligen Gruppe H Fahrzeuge und Fahrzeuge vor 2000/ 2010 irgend wie zu integrieren oder zwischen Aktuellen und Historischen Fahrzeugen zu platzieren, ohne das der Reiz dieser Fahrzeuge verloren geht !
    Ich bin auch jemand der die " alten Zeit "mag und vermisst , aber trotzdem dreht sich die Uhr weiter und man muss sich neuen Herausforderungen stellen, wenn man diesen Sport nicht untergehen lassen will ! Ich weiß das Rallyesport nicht billig ist , aber vielleicht sollte der ein oder andere mal darüber nachdenken ob er sein Geld in ein " altes Auto und alte Technik " steckt oder in ein aktuelles Auto und aktuelle Technik , wer um Meistertitel fahren möchte der tut das mit " aktuellen Autos " und wer mit seinem " alten Auto " um Meistertitel fahren möchte der tut dieses auch , aber halt nicht mit den aktuellen Autos zusammen , was aber nicht heißt das alle Autos nicht an einer Veranstaltung teilnehmen können . Und zu den " vielen Veranstaltungen " hier im Saarland zeigt sich , das wegen der Deutschland Veranstaltungen abgesagt werden mussten , weil auf kleinem Raum für zu viel Rallye einfach kein Platz und keine Akzeptanz bei den Behörden und Anwohnern vorhanden ist ! Manchmal ist weniger einfach mehr und besser und das muss sich auch im Rallyesport durchsetzen .
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  7. #37
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Wenn wie bei uns im Saarland viele Veranstaltungen auf engem Raum sind, ist es doch klar, dass da irgendwann nicht mehr so viel Akzeptanz des Umfelds gegenüber dem Rallyesport aufgebracht wird. Das soll jetzt wirklich keine Kritik am Sport sein, und auch aus Zuschauersicht sehe ich natürlich gerne möglichst viele Rallyes. Aber da sollte dann auch das Starterfeld stimmen; 60 Teilnehmer sind für mich immer noch sehenswert, aber ich habe schon öfter am Streckenrand gehört: "Da braucht man ja gar nicht hinzufahren für knapp ne Stunde pro WP."
    Es heißt ja nicht, dass Veranstaltungen wegfallen müssen, man kann ja auch über einen Zwei-Jahres-Rhythmus nachdenken, sodass Veranstaltungen, die üblicherweise zeitlich dicht beieinander liegen, sich eben abwechseln. Das funktioniert halt nur dann, wenn sich die Vereine gegenseitig unterstützen.
    Und vielleicht könnte man so auch neue Veranstaltungen aus der Traufe heben bzw. Traditionsveranstaltungen wiederbeleben (ich werfe hier einfach mal die "Lebacher Land" in den Ring), denn ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere keine Lust hat, seit zwanzig Jahren jedes Mal die gleichen oder ähnlichen Strecken zu fahren.
    Die Meinung eines einfachen Zuschauers.
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    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« Astrid Lindgren

  8. #38
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Zuviele Rallyes auf einem Haufen... nun das mag ja in gewissen glücklichen Ecken so sein. Aber erkläre das mal mir als NRW-ler. Wir haben exakt eine Veranstaltung im nicht ganz kleinen Bundesland. Oder erkläre es einem Norddeutschen, wie Frank.

    Es sind bestimmt nicht zu viele. Schlecht verteilt sind sie schon, aber dagegen hilft ein Rundumschlag wie H-Verbot und KFP-Zwangsbeglückung nicht. Da müssten andere Anreize her...

    Aber ich denke, der Dmsb hat keinerlei Interesse, Rallyes in der Breite zu fördern. Da genau liegt der Hund begraben, man müsste wohl erstmal den Dmsb beseitigen, damit es wieder aufwärts geht...

    Gruss Jo
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  9. #39
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Zitat Zitat von DAF Beitrag anzeigen
    Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!
    Ja
    Das wird irgendwann vorbei sein. Nicht nur in Deutschland. Nicht wegen dem DMSB.
    Die Gründe sind verschieden, Technik, Freizeitalternativen, Besiedlung, Behörden, etc.
    Übrigens, kein KFP hindert irgendjemand am Rallyefahren.
    Zumindest 2 Monate braucht man sogar keinen.

  10. #40
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    AW: Rallyesport in Deutschland vom Aussterben bedroht?!

    Ich verstehe überhaupt nicht warum sich immer an dem Gegensatz alte Autos neue Autos hochgezogen wird. Den Beitrag von Lauda12 halte ich in diesem Zusammenhang für kompletten Quatsch von vorne bis hinten. (Sorry, nicht persönlich nehmen bitte). Die "alten Autos" sind halt nunmal da. Warum soll man die nicht aufbrauchen? Warum soll einer wie der Joachim seinen Golf denn weggeben. Das Auto ist doch gut. Und wenn er Geld zuviel hat kann er hier und da was verbessern. Wieso sollte er es sich antun ein neues Auto aufzubauen? Und dann stellt sich die nächste Frage. Wo kommen die Rallyeautos überhaupt her? Werksautos und Cup-Adams werden wahrscheinlich vom Werk auf Rohkarossen aufgebaut, oder? Und wenn nicht, Geld spielt dort eh keine Rolle. Aber wo bekommt der Amateurfahrer sein Auto her? Ich hab das bislang so verstanden das das abgelegte Straßenautos sind. Der verwohnte Innenraum wird eh entfernt, der Motor soweiso neu aufgebaut und mit Motorsporteilen verfeinert und wenn die Karosse nicht durchgerostet ist kanns losgehen. (Bitte korrigieren wenn ich hier falsch liege) Das so ein Auto dann seine 10 bis 20 Jahre auf dem Buckel hat sollte auf der Hand liegen. Wieso sollte jetzt jemand ein brandneues Auto hernehmen und daraus ein Rallyeauto machen? Das ist doch viel zu teuer. Wieso sollte man einen ungenutzten Innenraum wegschmeißen? Wieso sollte man ungenutzte Motorteile durch Motorsportteile ersetzen? Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn. Nur damit man ein neues Auto fährt? Und überhaupt müssen diese "neuen Autos" erstmal beweisen das sie überhaupt besser sind. Von alter Technik kann bei den Top Gruppe-H-Fahrzeugen ja keine Rede gewesen sein.
    Über diesen Neu-Fetish muß man mich jedenfalls mal aufklären. Wie ist das bei Euch daheim? Kühlschrank, Waschmaschine, Herd und Radio. Kommt das auch alles nach fünf Jahren auf den Müll auch wenn es noch einwandfrei funktioniert. Nur weil jetzt einfach mal was neues hermuss?
    Joachim S, Eagleeye, verhorst und 1 anderen gefällt das.

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