Rallye Supercup e.V. wird eigenständiger Motorsportverband


  • es drängt sich doch das Gefühl auf, dass der Meister dem DMSB näher steht als zugegeben wird, so schnell wie hier immer ein Gegenargument parat ist.
    Diese EINGETRAGENEN Vereine bestellen eine Gutachter, was der RSC auch machen kann, was ist da so verkehrt daran?
    Ausserdem steht ja im Text (z.B.DMSB,DAM oder DASV). z.B heisst für mich, dass die nur nicht andere kennen... :-)

    fährste Quer....dann haste mehr......:p
    Spass ist, wenn man nach der Rallye die Fliegen von der Seitenscheibe kratzt:rolleyes:

  • Und ich möchte den Behördenvertreter sehen, der seine Unterschrift unter eine Veranstaltungs-Genehmigung setzt, die ja wohl auch für den RSC unabdingbar ist, die hätte nicht erteilt werden dürfen weil o.g. Vorgaben nicht erfüllt sind.


    Im Grabfeld hält man sicherlich zusammen. Nur passieren darf halt nix. Sonst wird es anschließend bitter. Für den Initator, für den der es genehmigt hat und für den Rallyesport insgesamt.

  • Im Grabfeld hält man sicherlich zusammen. Nur passieren darf halt nix. Sonst wird es anschließend bitter. Für den Initator, für den der es genehmigt hat und für den Rallyesport insgesamt.


    Ich glaube du hast es verstanden. Nun die Frage: WER will sich diesem Risiko aussetzen?

  • Wem ich näher stehe oder wem nicht ist doch ganz nebensächlich. Es geht doch einfach nur darum, dass ich mir meine Welt nicht einfach so machen kann wie es mir gefällt wenn ich von einer Entscheidung enttäuscht bin oder mich ungerecht behandelt fühle.
    Und ich denke einfach der RSC macht es gerade so, er macht sich seine Welt wie es IHM gefällt.

  • Natürlich haftet der Vorstand für Dinge die er zumindest grob fahrlässig "verbockt" hat. Nur hier ist das doch ein ganz anderes Problem. Das ganze hängt meiner Meinung einzig und allein daran, ob die Genehmigungsbehörden die Sondernutzung der Straßen (nichts anderes ist eine Rallye) genehmigen oder nicht. Tun Sie es, was sie meiner Meinung nach nicht dürften (siehe oben geschriebenes), dann ist ja alles klar. Auf gehts zur Rallye. Tun sie es nicht, wird sich kein Rad drehen bei der Veranstaltung. Und wie gesagt, ich möchte der Verantwortliche in der Verwaltung nicht sein, der dies zu entscheiden hat, bzw. ich wüsste wie ich bei der jetzigen Gesetzeslage entscheiden würde.

  • Ich glaube dass hier noch weitere Dinge hineinspielen werden.
    Ob der RSC nun ein bundesweiter Motorsportdachverband ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Es ist ja auch nur die Rede vom Streckengutachten. Das kann man auch von jemand anderem bekommen.
    Aber seit dem Unfall 2011 beim 9. ADAC-Frankenwald-Revival und den nachfolgenden Gerichtsverhandlungen wird sich hier wohl niemand mehr zu weit aus dem Fenster lehnen.
    Insofern bin ich wirklich gespannt, was die Genehigungsbehörde hier machen wird.


    Ich will nicht unken, aber auf der Homepage der Grabfeld wird die Veröffentlichung der Ausschreibung ja auch für Ende April angekündigt. Leider konnte ich noch keine Ausschreibung sehen.

  • Ist auch die Frage wie zum Beispiel Streckenposten und Helfer Rechtlich und Haftungstechnisch(Versicherungen?) belangt werden können . Vor allem wenn etwas passiert.


    Von den Fahrern und deren Versicherungen mal abgesehen, Es sei denn es gibt eine Veranstalterhaftpflicht die alles abdeckt. Nicht das der Fahrer mit seiner Versicherung aufkommen soll und diese es ablehnt.

  • Ich glaube du hast es verstanden. Nun die Frage: WER will sich diesem Risiko aussetzen?


    Ich z.B.


    Ehrlich gesagt verstehe ich die Bedenken auch nur am Rande. Ich setze mich bei jeder Rallye der Gefahr aus, meinen Co, Zuschauer und auch mich selbst tot zu fahren. Daran ändert auch keine Haftung, Versicherung oder Genehmigung etwas. Wenn was passiert, muss ich danach damit klarkommen (oder auch nicht mehr). Ob das dann noch rechtliche Konsequenzen hat, interessiert mich höchstens noch am Rande.


    Ich meine, wer ausschließlich seiner Beamtenmentalität fröhnen will, wird sich am Steuer eines Rallyeautos wohl nie recht wohlfühlen können.


    Gruss Jo


  • Hallo Jo, deine Aussage macht mich fast sprachlos... du solltest echt überlegen ob du dich mit so einer Einstellung nochmal ins Auto setzt..

  • @ Meiseterter: Andersrum verstehen bitte!


    Es sollte niemand Rallye fahren, der im Hinterkopf denkt, “egal wen ich hier totfahre, rechtlich ist das abgesichert.“


    Ausdrücklich unterstelle ich das niemandem.


    Gruss Jo

  • Ist auch die Frage wie zum Beispiel Streckenposten und Helfer Rechtlich und Haftungstechnisch(Versicherungen?) belangt werden können . Vor allem wenn etwas passiert.


    Von den Fahrern und deren Versicherungen mal abgesehen, Es sei denn es gibt eine Veranstalterhaftpflicht die alles abdeckt. Nicht das der Fahrer mit seiner Versicherung aufkommen soll und diese es ablehnt.


    Gibt doch verschiedenste Fälle beim DMSB wo es so gelaufen ist. Insbesondere bei Streckenposten. Auch Fahrer haben hier schon berichtet, die bis heute damit finanziell belastet werden. Was also ist beim DMSB so toll?

  • Gibt doch verschiedenste Fälle beim DMSB wo es so gelaufen ist. Insbesondere bei Streckenposten. Auch Fahrer haben hier schon berichtet, die bis heute damit finanziell belastet werden. Was also ist beim DMSB so toll?


    Hallo,
    also mir ist noch kein Fall bekannt wo ein Streckenposten oder Fahrer bei einem Regulären Rallyeunfall für die Schäden an anderem Eigentum selbst aufkommen musste. Da müsste schon grob Fahrlässig gehandelt worden sein.

  • Mir fällt da spontan dieser Vorfall ein wo ein Verfahren gegen einen Posten nach einem Unfall mit Personenschaden (Zuschauer) eingeleitet wurde:
    https://www.wp.de/staedte/krei…auskommen-id12102213.html
    Und dann noch einen Erfahrungsbericht von Steffen Oppel zu diesem Thema hier:
    https://forum.rallye-magazin.d…msb-los-5.html#post448226


    Eingeleitet wird ja immer erstmal ein Verfahren ,ist bei jedem Verkehrsunfall so wo sich jemand verletzt. Wie ist das Verfahren für den Streckenposten ausgegangen?


    Was war damals bei der Grabfeld 2013 genau ,für was musste er Zahlen? War die Versicherung des Veranstalters nicht ausreichend??

  • Es geht hier ja jetzt nicht darum ob ein Sportwart oder sonstiger Funktionär "zahlen" muss. Man ist immer bei grober Fahrlässigkeit mit dabei, egal ob Versicherung oder nicht. Manchmal sogar schon bei "einfacher" Fahrlässigkeit. Wenn ich an einer Veranstaltung teilnehme, egal ob Fahrer oder Funktionär die nicht genehmigt ist, bin ich mit voll mit dabei. Daher meine Aussage, wenn die Rallyes von den Behörden genehmigt werden bzw. sind ist ja alles ok. We will see...


    PS. Auch bei genehmigten Veranstaltungen bin ich als einfacher Sportwart (wie jeder andere Funktionär) gefordert und ggfls. in der Haftung. Wenn ich als "einfacher" Sportwart oder altdeutsch Streckenposten sehe dass jemand an einer gefährlichen Stelle steht und ich unternehme nichts, dann ist das grob Fahrlässig und keine Versicherung wird evtl. Schäden übernehmen.

  • Ist auch die Frage wie zum Beispiel Streckenposten und Helfer Rechtlich und Haftungstechnisch(Versicherungen?) belangt werden können .

    Als ob das bei DMSB- oder gar FIA-Veranstaltungen ganz toll wäre.


    Es wurden ja schon Beispiele genannt. Aus eigener Erfahrung im Bereich Streckensicherung kann ich berichten, dass man bei einer DMSB-Veranstaltung im Unfallfall (ambulante Behandlung in Notaufnahme im Krankenhaus) selbst die Scherereien hat. Letztlich halt typisches Gezanke mit Versicherungen. Aber der „etablierte“ Automobilclub hilft einem nicht, zweifelt selbst noch die Notwendigkeit an.


    Deshalb denke ich: Wer im Motorsport aktiv ist, ob als Beifahrer, Fahrer, Organisator, Marshal, Ordner oder sonstiger Helfer, der macht das vor allem aus Spaß an der Sache. Es sind in allen Bereichen nur sehr sehr wenige, die damit etwas verdienen können. Wenn aber der Mehrheit der Spaß immer mehr genommen wird, dann ist sowas wie der RSC-Gründung sinnvoll. Ich wünsche dem RSC alles Gute!

  • Mir fällt da spontan dieser Vorfall ein wo ein Verfahren gegen einen Posten nach einem Unfall mit Personenschaden (Zuschauer) eingeleitet wurde:
    https://www.wp.de/staedte/krei…auskommen-id12102213.html
    Und dann noch einen Erfahrungsbericht von Steffen Oppel zu diesem Thema hier:
    https://forum.rallye-magazin.d…msb-los-5.html#post448226


    Dankeschön, das waren die beiden die ich auch gerade im Kopf hatte.

  • Guten Tag Padamoh,
    Vielen Dank für den Versuch deiner 'juristischen Erklärung" welche bei mir (beruflich bedingt) nicht nötig ist.


    ...........


    PS: wenn ich das nächste mal mit einer Entscheidung unserer Landesregierung nicht einverstanden bin, werde ich mir auch mal uberlegen ob ich nicht einfach eine neue Regierung kreiere....


    Erkenne den Widerspruch! Auf der einen Seite brüstest Du Dich mit Deinen beruflich bedingten juristischen Kenntnissen. Auf der andern Seite ist Dir noch nicht einmal der Unterschied zwischen Vereinen und staatlichen Institutionen bekannt.


    Trotz dieser fundamentalen Wissensdefizite wünsche ich Dir beruflich weiterhin alles Gute und hoffe, mit einem solch inkompetenten Juristen wie Dir niemals im Leben zu tun haben zu müssen.

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